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Der Postdamm wird Güterslohs erste Fahrradstraße


Mit der Beschilderung beginnt eine neue Ära für die historische Straße – Radverkehr hat absoluten Vorrang …

Artikel vom 26. 7. 2019
Der Postdamm wird Güterslohs erste Fahrradstraße
Nebeneinander ist ausdrücklich erlaubt: Maria Rolfes und Christine Lang (im Vordergrund) zeigen, was auf der Fahrradstraße Postdamm ab heute möglich ist. Gut beschildert: Das Schild erklärt die Regeln, auch die Polizei, hier vertreten durch Heiko Patzelt, wird darauf achten, dass der Vorrang für Radler nicht »unterlaufen« wird.
Gütersloh (gpr). Der Postdamm wird zur ersten Gütersloher Fahrradstraße. Zwischen den Straßen Am Schlangenbach und Zum Brinkhof haben Radfahrende in Zukunft absoluten Vorrang. Mit der entsprechenden Beschilderung gaben die Erste Beigeordnete Christine Lang und Maria Rolfes, stellvertretende Leiterin des städtischen Fachbereichs Ordnung, jetzt das Startzeichen für das neue Kapitel auf der historischen Verbindung zwischen Gütersloh und dem Ortsteil Isselhorst.

Die Ausweisung von Fahrradstraßen ist Teil des Maßnahmenpakets zur klimafreundlichen Mobilität. Der Postdamm eignet sich hervorragend als Vorreiter in der Sache, denn Voraussetzung für eine Fahrradstraße ist, dass der Radverkehr bereits die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies bald zu erwarten ist. Wer Isselhorst mit dem Rad erreichen will, nutzt bekanntlich jetzt schon gern die baumbestandene Allee. Die letzten Verkehrserhebungen haben hier auch noch einmal eine Steigerung ergeben, unter anderem durch die Gründung der dritten Gesamtschule im Gütersloher Norden im vergangenen Jahr, die nun von Schuljahr zu Schuljahr erweitert wird.

»Fahrradstraße« bedeutet Vorrang gegenüber jedem anderen Verkehr. Das gilt auch für die durchgehende Vorfahrt auf der ganzen Strecke. Hier gilt nicht mehr »rechts vor links« mit Bezug auf die Seitenstraßen. Außerdem dürfen die Radelnden ausdrücklich nebeneinander fahren. Die Autofahrer, die als Anlieger oder Lieferverkehr unterwegs sein dürfen, haben hier das Nachsehen und müssen sich unterordnen. Der Radverkehr darf weder gefährdet noch behindert werden. Überholen ist möglich, als Höchstgeschwindigkeit gilt für alle Tempo 30, wenn nötig, muss der KFZ-Verkehr die Geschwindigkeit verringern.

»Fahrradstraßen mit dem Vorrang für Radfahrer sollen nicht zuletzt die Motivation erhöhen, aufs Rad zu steigen statt das Auto zu nehmen,« sagt Christine Lang. Die Fahrradstraßen führten dazu, dass Radfahrende entspannter und schneller zum Ziel kommen könnten, ergänzt Maria Rolfes.

Auch für die Anwohner bringen Fahrradstraßen Vorteile, wofür der Postdamm ein gutes Beispiel ist. Anlieger hatten sich immer wieder über den Durchgangsverkehr dort beklagt. Christine Lang: »Die Stadt erhofft sich durch die Ausweisung des Postdamms als Fahrradstraße, dass sicher Anteil des KFZ-Verkehrs reduziert.« Denn mit dem absoluten Vorrang fürs Rad entfalle jedes »Abkürzungsargument«.

Die Einrichtung der neuen Fahrradstraße erfolgt zunächst als Verkehrsversuch, Dauer: eineinhalb Jahre. In dieser Zeit will die Stadt Erfahrungen sammeln, gerade in der Anfangszeit aber auch verstärkt Kontrollen zur Einhaltung des Durchfahrtverbots durchführen. Und das nächste Projekt für eine Fahrradstraße ist auch schon in Arbeit: Im Herbst soll die Dalkestraße umgewidmet werden.

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