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Kleine Forscher unterwegs im Klärwerk Putzhagen


Spannender Ausflug mit den Ferienspielen …

Artikel vom 23. 7. 2019
Kleine Forscher unterwegs im Klärwerk Putzhagen
Im Klärwerk Putzhagen gibt es im Rahmen der Ferienspiele einiges zu entdecken.
Gütersloh (gpr). Was passiert im Klärwerk? Wie wird das Abwasser gereinigt? Und wo leben eigentlich die vielen Bakterien? Fragen über Fragen, mit denen zwölf Jungen und Mädchen in das Gütersloher Klärwerk Putzhagen gekommen sind. Der Besuch im Klärwerk ist ein Angebot der Ferienspiele der Stadt Gütersloh und der Miele-Stiftung.

Bevor es auf das große Gelände und zu den unterschiedlichen Stationen der Kläranlage geht, startet der Besuch in Güterslohs Hauptklärwerk für die Kinder mit dem Bau einer Mini-Kläranlage. Gemeinsam mit Reinhard Schweinfort, der vor seinem Ruhestand jahrelang im Klärwerk gearbeitet hat, bauen sie aus einer am Ende aufgeschnittenen Flasche, etwas Watte, einem Stück Mullbinde sowie Sand und Kieselsteinen einen eigenen Wasser-Filter. »Eine Kläranlage funktioniert nämlich ganz ähnlich«, erklärt Schweinforth. Langsam gießen die Kinder verschmutztes, dunkelbraunes Wasser in ihren selbst gebauten Filter hinein. Gebannt warten sie darauf, wie das Wasser, das in ein großes Auffangglas läuft, aussieht. Siehe da – schon nach dem ersten Filtern ist das Wasser nicht mehr braun gefärbt, sondern hat jetzt einen eher gelblichen Farbton. »Das sieht ja aus wie Apfelsaft«, bemerkt ein Junge. Damit das Wasser aber richtig klar wird, sind mehrere Filterdurchgänge nötig. Irgendwann verstopft der gebaute Filter durch die Verunreinigungen aus dem Wasser, ein neuer Filter muss also gebaut werden. Reinhard Schweinforth zeigt den Kindern verschiedene Alternativen, da hält auch mal eine alte Wollsocke als neuer Schmutzfang her. Die Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren wetteifern derweil, wer die erfolgreichste Filtermethode gefunden hat. Nach mehreren Versuchen ist das Wasser schließlich viel sauberer als zuvor. Aber immer noch kein Trinkwasser, erklärt ihnen Reinhard Schweinforth, denn Krankheitserreger werden zum Beispiel nicht herausgefiltert.

Nun lockt aber das Gelände des Klärwerks Putzhagen, hier kennt sich Reinhard Schweinforth bestens aus. Der Rundgang startet bei den großen Rechenanlagen, die das Abwasser von groben Verunreinigungen befreien. »Ihh, hier stinkt es total«, ruft ein Mädchen, hält sich die Nase zu und dreht sich weg. »Das wird von Station zu Station besser«, beruhigt Schweinforth. Schnell zum nächsten Stopp: Vorklärbecken. Durch eine verlangsamte Strömungsgeschwindigkeit lässt sich das Abwasser von Schlammteilen und schwimmfähigen Teilen, wie Fetten, säubern. Danach wird es in die Belebungsbecken weitergeleitet. Dort kommen schließlich viele fleißige Bakterien zum Einsatz. Als biologische Reinigungsanlage bauen sie die im Abwasser gelösten organischen Stoffe ab. »Die Bakterien müssen ein bestimmtes Alter haben, damit sie ihre Arbeit gut machen und die feinen Schmutzteilchen aus dem Wasser fressen«, erklärt Schweinforth den Kindern. Nachdem die Bakterien ihre Arbeit getan haben, wird das gesäuberte Abwasser vom belebten Schlamm im Nachklärbecken getrennt. Mit einem Behälter schöpfen die Jungen und Mädchen das gesäuberte Wasser schließlich aus einem Tank. Sie sind begeistert – es ist ganz klar und riecht auch nicht mehr unangenehm.

Danach geht es noch auf den größten Turm auf dem Gelände des Klärwerks, mit einem Blick über die gesamte Anlage. Und dann fährt noch ein weiteres Highlight vor: ein großes orangenes Reinigungsfahrzeug. Die Begeisterung ist riesig, als die Rundumbeleuchtung angemacht wird und sich die Türen öffnen. Jeder darf einmal in den großen Wagen steigen und die vielen Knöpfe bestaunen. In den gut dreieinhalb Stunden im Klärwerk Putzhagen haben die kleinen Forscher nicht nur eine spannende Erkundungstour erlebt, sondern nehmen auch jede Menge neues Wissen mit nach Hause.

Bei einigen Angeboten der Ferienspiele, unter anderem in den Kursen »Bunte Sommerblumensträuße«, »Schnupper-Tauchkurs« und bei der »Betriebsbesichtigung bei der Firma Miele«, gibt es noch freie Plätze. Weitere Informationen bei Nadine Becker-Kleinemas unter Telefon (05241) 823333 oder per Mail: nadine.becker-kleinemas@guetersloh.de.

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