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Die traurigsten Karussells der Welt


»Auf der Gütersloher Pfingstkirmes starten unsere diesjährigen Aktionen gegen Tierquälerei in Ponykarussells«, kündigt Astrid Reinke an, Tierärztin und Vorsitzende vom Verein »Achtung für Tiere« …

Artikel vom 6. 6. 2019
Die traurigsten Karussells der Welt
Demonstration für Kirmes ohne Ponyleid 2018. Der Umgang mit Pferden im Ponykarussell wird inzwischen von vielen Menschen als Tierquälerei verurteilt.
»Auf der Gütersloher Pfingstkirmes starten unsere diesjährigen Aktionen gegen Tierquälerei in Ponykarussells«, kündigt Astrid Reinke an, Tierärztin und Vorsitzende vom Verein »Achtung für Tiere«. Von Freitag bis Montag jeweils 17 bis 19 Uhr werde in Sichtweite des Ponykarussells demonstriert: »Gegen den Missbrauch wehrloser Pferden und die Täuschung von Kindern.«

Das Tierleid im Ponykarussell könne längst beendet sein, würden nicht Politiker immer wieder Mitgefühl mit wehrlosen Tieren vermissen lassen, so Reinke. Wer das stupide Kreisen im Karussell als artgemäße Bewegung, angenehm und als Spaß für Pferde anpreise, verhalte sich unverantwortlich, auch gegenüber Kindern. »Kinder begeistern sich für Tiere. Darauf baut ja die Ponyreitbahn. Die Zielgruppe ist dabei viel zu jung, um Bedürfnisse und Wesen von Pferden einschätzen zu können. Ich finde es traurig, wenn tierliebe Kinder unwissentlich in Tierleid verwickelt werden.« Schönfärberei von Tierleid, die in krassem Gegensatz zu Fakten über Wesen, Verhalten und Bedürfnisse von Tieren steht, sei für Kinder irreführend und außerdem ein schlechtes Vorbild.

»Pferde sind fühlende Wesen. Zu stundenlangem artwidrigem Kreisen gezwungen, zu Stumpfsinn verdammt, immer wieder neue ungelenke Kinder, die sie mit Absätzen traktieren und an der Mähne reißen, das ist die Art von Tierkontakt, die Ponykarussell vermittelt«, ergänzt Frauke Albersmeier, stellvertretende Vereinsvorsitzende. »Hier lernen Kinder, Tiere wie Gegenstände zu benutzen. Und keine Behörde der Welt kann beim Ponykarussell Tierschutz gewährleisten.« Wenn Politiker ihre Möglichkeiten nicht nutzen, wenn sie vor Schaustellern kuschten, dann müssten jetzt die Eltern das Tierleid beenden: indem sie für Tierquälerei und die Täuschung ihrer Kinder nichts zahlen.

Auch große Schwestern und Brüder könnten helfen. »Mir scheint, dass da im Moment eine Generation heranwächst, die nicht mehr still hält, wenn Politiker Fakten ignorieren. Ich wünsche mir sehr, dass ihr Engagement auch Gerechtigkeit für Tiere einschließt,« kommentiert Reinke die engagierten Schülerinnen und Schüler von Fridays for Future.

Infos unter www.achtung-fuer-tiere.de oder (0152) 27199234.

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