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»Zukunftslabor Jugend und Gesundheit«


26 Schülerinnen und Schüler nehmen an Innovationsspiel im Klinikum Gütersloh teil …

Artikel vom 28. 5. 2019
»Zukunftslabor Jugend und Gesundheit«
Schüler der Janusz-Korczak-Schule und der Anne-Frank-Schule präsentierten ihre Ideen zum Klinikum der Zukunft (von rechts) Yonca Yar (Auszubildende), Carola Pottgüter (Qualitätsmanagement), Andrea Eickhoff (Pflegedirektorin), Dr. Burghard Lehmann (Osthushenrich-Stiftung) und Maud Beste (Geschäftsführerin).
Gütersloh (kgp). Implantierbare Computerchips, die automatisch Vitalparameter messen, ein selbstfahrendes Patientenbett mit innovativer Matratze und die nachhaltige Neugestaltung des Krankenhausumfeldes – all dies sind Ideen und Visionen vom Krankenhaus im Jahr 2035, die 26 Schülerinnen und Schüler der Janusz-Korczak-Schule und der Anne-Frank-Schule entwickelt haben. Im Rahmen einer Projektwoche unter dem Motto »Zukunftslabor Jugend und Gesundheit« lernten sie die verschiedenen Berufsbilder im Krankenhaus kennen und entwickelten anschließend praxisnahe Lösungen für das Klinikum von morgen. Dank der finanziellen Unterstützung der Osthushenrich-Stiftung in Höhe von 2.300 Euro konnte dieses erfolgreiche Innovationsspiel zum neunten Mal in Folge im Klinikum Gütersloh angeboten werden.

»Die Schülerinnen und Schüler sollen in der Woche einen Einblick in ein Krankenhaus abseits von Fernsehbildern erhalten: Wie funktionieren Krankenhäuser wirklich und welche Berufsbilder gibt es?«, erläutert Moderator Sascha Altenhoff, der das Spiel methodisch und inhaltlich begleitete. »Diese Berufsorientierung wird anschließend im Planspiel verknüpft mit gesellschaftlichen Trends, die das Gesundheitswesen revolutionieren könnten, wie beispielsweise der demografische Wandel, die Digitalisierung und die zunehmend vernetzte Welt. Ziel ist es, dass die Schüler eine Vorstellung von der Zukunft der Arbeitswelt entwickeln.«

Während der fünf Tage im Klinikum Gütersloh durften die Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses werfen und sich einerseits die Operationssäle, Stationen und das Herzkatheterlabor anschauen, andererseits mit Ärzten und Pflegekräften über ihren Arbeitsalltag sprechen. Mit diesem Wissen entwickelten die Schülerinnen und Schüler anschließend in Teams ihre Ideen für das Krankenhaus der Zukunft. Die erste Gruppe stellte den Stress, der durch die heutige ständige Erreichbarkeit ausgelöst wird, in den Fokus: Durch einen grünen Außenbereich unter anderem mit einem See, einem Café und einem Störsender gegen den Handyempfang sollen Patienten, Mitarbeiter und Angehörige besser abschalten können. Das »grüne« und nachhaltige Krankenhaus hatte auch die zweite Gruppe im Blick: Ihre Idee war es, Plastik durch wiederverwendbare Pappbeutel sowie innovative Gummihandschuhe zu reduzieren sowie erneuerbare Energien zu nutzen. Spenderorgane aus dem 3D-Drucker und einen implantierbaren Chip, der dank der ständigen Aufzeichnung der Vitalparameter im Notfall Rettungskräfte alarmieren kann, stellte eine weitere Gruppe vor. Auch die letzte Gruppe wartete mit innovativer Technik auf: Sie präsentierten ein selbstfahrendes Bett, dessen Matratze dank Zahnrädern auch für die Physiotherapie und für die Verlagerung des Patienten eingesetzt werden kann.

Bei der Abschlusspräsentation vor Lehrern, der Stiftung und Mitarbeitern des Klinikums lobte Maud Beste, Geschäftsführerin des Klinikum Gütersloh, die Schüler für ihre Visionen und dankte der Osthushenrich-Stiftung für die erneute finanzielle Unterstützung: »Das Projekt »Jugend und Gesundheit« ist bereits seit Jahren ein wichtiger Baustein zur Berufsfindung der Schüler und gibt ihnen die kreative Freiheit, Ideen für die Zukunft zu entwickeln. Gleichzeitig gibt es dem Klinikum die Möglichkeit, die Wünsche zukünftiger Auszubildender kennenzulernen und sich diesen anzupassen.«

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