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Miele-Werk Bielefeld produziert den 20-millionsten Geschirrspüler


90 Jahre nachdem Miele Europas ersten elektrischen Geschirrspüler auf den Markt gebracht hat – neueste Generation dosiert automatisch, ist vernetzt und lässt sich via App steuern und programmieren …

Artikel vom 17. 5. 2019
Miele-Werk Bielefeld produziert den 20-millionsten Geschirrspüler
In Bielefeld produziert: 20-millionster Miele-Geschirrspüler. Grund zur Freude für Dr. Markus Miele (Geschäftsführender Gesellschafter), Dr. Stefan Breit (Geschäftsführer Technik) und Dr. Michael Junker (Leiter Miele-Werk Bielefeld), Foto: Miele
Was vor 90 Jahren seinen Anfang nahm, sollte sich später als eindrucksvolle Erfolgsstory der besonderen Art erweisen – mit beeindruckenden technischen Meilensteinen und Millionen zufriedener Kunden. Die jetzt produzierte 20-millionste Spülmaschine ist ein G 7310 SC Clst. Damit gehört sie zur Generation G 7000, die letzten Herbst in den Markt gestartet ist. Das Jubiläumsgerät dosiert automatisch dank »AutoDos« mit integrierter »PowerDisk«. Es findet jedoch keinen Ehrenplatz im Unternehmen, sondern wird an den Besitzer der ältesten, noch funktionierenden Miele-Spülmaschine verschenkt. Diesen ermittelt Miele in einer Online-Suchaktion.

Ob intuitives farbiges »M Touch«-Display, beispielloser Beladungskomfort, Steuerung via Smartphone oder eben die automatische Dosierung – mit dieser Ausstattung sucht der Miele G 7000 seinesgleichen im Markt. Zugleich verschafft er seinem Nutzer ungeahnte Freiheiten und so auch Entlastung im oft stressigen Alltag. Dies beginnt mit AutoDos und PowerDisk: Hier wird ein exklusiv für Miele entwickeltes Pulvergranulat je nach Programm und Verschmutzung automatisch dosiert, wobei eine PowerDisk genug Pulver für etwa 20 Spülgänge enthält. Zudem lassen sich alle G 7000-Modelle mit AutoDos per App und Smartphone mobil steuern, zum Beispiel mit einer komfortablen Kalenderfunktion für die Verwaltung der programmierten Startzeiten (AutoStart).

Für noch mehr Komfort und Flexibilität bei der Beladung sorgt die neue absenkbare 3D-Multiflex-Schublade, in der nicht mehr nur Besteck Platz finden, sondern auch andere Kleinteile wie Espressotassen. Die Körbe punkten mit umklappbaren Spikes sowie zusätzliche Halterungen und Silikonauflagen – für sicheren Halt bei unterschiedlichen Anforderungen an die Beladung. All das verbindet der G 7000 mit Energieeffizienzklasse »A+++ minus zehn Prozent« und einem Wasserverbrauch ab sechs Litern im Automatik-Programm.

Vor 90 Jahren das Licht der Welt erblickt

Von derartigen Funktionen war der Vorfahre des G 7000 aus dem Jahr 1929, als Miele Europas erste elektrische Geschirrspülmaschine auf den Markt brachte, naturgemäß weit entfernt. Die damalige Ausführung bestand aus einem runden Metallbottich mit zwei Körben für Geschirr und Besteck. An automatische Heißwasserzufuhr war nicht zu denken, sodass der Spüler von Hand zu befüllen war. Das Spülwasser wurde mittels eines elektrisch angetriebenen Propellers in wenigen Minuten über Tassen, Teller und Besteck gesprüht. Durchsetzen konnte sich dieses – visionäre und durchaus einleuchtende – Prinzip jedoch nicht. »Das Gerät war recht teuer – und die wenigen, die es sich damals hätten leisten können, hatten zu Hause auch Bedienstete, die sich um den Haushalt kümmerten«, erläuterte Dr. Markus Miele, Geschäftsführender Gesellschafter, mit Blick auf die damalige Zeit.

Nennenswerte Verbreitung in privaten Haushalten fand der Geschirrspüler dann auch erst ab 1960, als Miele in Bielefeld die Produktion von Fahrrädern und motorisierten Zweirädern auf die Serienfertigung vollautomatischer Geschirrspüler umstellte. Vom Vorspülen bis zum Trocknen wurde nun in drei Spülprogrammen alles automatisch gesteuert. 1978 führte Miele die weltweit erste Geschirrspülmaschine mit Mikrocomputer und Sensorelektronik ein, was die Bedienung weiter erleichterte und gleichzeitig den Verbrauch von Wasser und Strom erheblich reduzierte. Heute lassen sich durch Sensorik auch der Verschmutzungsgrad des Geschirrs sowie der Härtegrad des Wassers bestimmen.

Weiterentwicklungen setzten neue Impulse

Ein weiterer Meilenstein folgte 1987: Mit der patentierten Besteckschublade schuf Miele die dritte Spülebene, die seit 2010 auch seiten- und höhenverstellbar ist. Durch die Funktion AutoOpen, bei der sich die Geschirrspülmaschine nach Beenden des Spülvorgangs automatisch einen Spalt weit öffnet, optimierte Miele 2010 auch die Trocknung. Und 2013 folgten die vollintegrierten Modelle mit »Knock2open«: Hier öffnet sich der Geschirrspüler nach leichtem »Anklopfen« elektrisch – kein Handgriff stört mehr die reduzierte Ästhetik in der komplett flächenbündigen Küche.

Dabei auch immer im Fokus: ein geringer Wasser- und Energieverbrauch ohne Verzicht auf Bedienkomfort und exzellente Spülergebnisse. Auch dafür steht Miele in besonderer Weise – wie nicht nur die zahlreichen ersten Plätze bei der Stiftung Warentest immer wieder aufs Neue überzeugend belegen.

Über das Unternehmen

Miele ist der weltweit führende Anbieter von Premium-Hausgeräten für die Produktbereiche Kochen, Backen, Dampfgaren, Kühlen/Gefrieren, Kaffeezubereitung, Geschirrspülen, Wäsche- sowie Bodenpflege. Hinzu kommen Geschirrspüler, Waschmaschinen und Wäschetrockner für den gewerblichen Einsatz sowie Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsgeräte für medizinische Einrichtungen und Laboratorien (Geschäftsbereich Professional). Das 1899 gegründete Unternehmen unterhält acht Produktionsstandorte in Deutschland sowie je ein Werk in Österreich, Tschechien, China und Rumänien. Hinzu kommen die zwei Werke der italienischen Medizintechnik-Tochter Steelco Group. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2017/18 rund 4,1 Milliarden Euro, wovon 70 Prozent außerhalb Deutschlands erzielt wurden. In fast 100 Ländern ist Miele mit eigenen Vertriebsgesellschaften oder über Importeure vertreten. Weltweit beschäftigt der in vierter Generation familiengeführte Konzern etwa 20.100 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, 11.200 davon in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens ist Gütersloh in Westfalen.

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