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Sport für Krebspatienten: Onko-Walking am Klinikum Gütersloh


Zahlreiche Studien belegen, dass Sport bei Krebserkrankungen nicht nur vorbeugend wirkt, sondern auch zu einem positiven Heilungsverlauf beitragen kann. Das Onkologische Zentrum des Klinikum Gütersloh bietet deshalb wöchentlich einen kostenlosen Kurs »Onko-Walking« an …

Artikel vom 25. 4. 2019
Sport für Krebspatienten: Onko-Walking am Klinikum Gütersloh
Die beiden ausgebildeten Onko-Walking-Trainerinnen Maria Speich (links) und Ina Holzwart (rechts) laden Krebspatienten der Region zu einem speziellen Sportprogramm ein.
Gütersloh (kgp). Zahlreiche Studien belegen, dass Sport bei Krebserkrankungen nicht nur vorbeugend wirkt, sondern auch zu einem positiven Heilungsverlauf beitragen kann. Das Onkologische Zentrum des Klinikum Gütersloh bietet deshalb wöchentlich einen kostenlosen Kurs »Onko-Walking« an, bei dem die Bewegung an frischer Luft im Vordergrund steht. Die Kursleitung erfolgt durch die ausgebildeten Onko-Walking-Trainerinnen Maria Speich und Ina Holzwart.

Onko-Walking ist ein vom DWI (Deutsches Walking Institut) speziell für Krebspatienten entwickeltes Programm. Einmal die Woche – außer in den Ferien – wird am Montag von 16 bis 17 Uhr in der Gruppe trainiert. Der kostenlose Kurs steht allen Krebspatienten der Region offen – egal, ob sie als Patient im Klinikum Gütersloh behandelt werden oder nicht. Auch die Partnerinnen und Partner der Krebspatienten können das Angebot nutzen. Ein späterer Einstieg in den Kurs ist jederzeit möglich.

»Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Interessierte sollten vorher mit ihrem Arzt über ihren Teilnahmewunsch sprechen. Es gibt jedoch nur ganz selten Gründe, die dagegen sprechen, beim Onko-Walking mitzumachen«, so Maria Speich, Sozialpädagogin und Psychoonkologin am Klinikum Gütersloh sowie staatlich anerkannte Sport- und Gymnastiklehrerin und Bewegungstherapeutin. Onko-Walking ist risikoarm, gelenkschonend, für alle Altersgruppen geeignet und auch für nicht trainierte und sportunerfahrene Menschen leicht erlernbar. »Die Gruppe wird immer von einer Trainerin begleitet. Während des Walkens richten wir uns nach dem Tempo der einzelnen Teilnehmer – keiner muss Angst haben, abgehängt zu werden«, bestätigt Ina Holzwart, Gesundheits- und Krankenpflegerin am Klinikum Gütersloh. Während der akuten Krebstherapie hilft Onko-Walking dabei, ein Erschöpfungs-Syndrom zu lindern sowie die therapiebedingten Beschwerden wie beispielsweise eine geschwächte Muskulatur nach Bettlägerigkeit oder Leistungseinbußen nach der Chemotherapie zu bewältigen. Auch nach der Therapie kann Onko-Walking unterstützend wirken: »Es stärkt das Immunsystem, fördert die körperliche Leistungsfähigkeit für Alltag und Beruf und unterstützt das psychische Wohlbefinden sowie die Bewältigung von Ängsten. Kurzum: Onko-Walking kann die Lebensqualität spürbar steigern«, so Ina Holzwart. »Als zusätzliches Bonbon endet jede Sporteinheit mit unterhaltsamen Weisheitsgeschichten aus der ganzen Welt, die zum Nachdenken anregen. Die Geschichten zeigen, was wir selbst dafür tun können, um das Gute und Lichtvolle in uns zu stärken«, ergänzt Maria Speich.

Nähere Informationen zu Kursinhalten und dem Treffpunkt erteilt Maria Speich. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, die ebenfalls bei Maria Speich erfolgt: Telefon: (05241) 83-29130 oder E-Mail: maria.speich@klinikum-guetersloh.de.

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