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Finanzausschuss entscheidet über Ponyschicksal


Am 6. Dezember 2018 tagt der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Rietberg unter anderem zum Thema Ponykarussells auf Volksfesten. »Das Ponykarussell beim Rietberger Karneval wurde bereits vor Jahren abgeschafft …

Artikel vom 3. 12. 2018
Finanzausschuss entscheidet über Ponyschicksal
928 Demonstration 2017 auf Jakobi in Mastholte
Am 6. Dezember 2018 tagt der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Rietberg unter anderem zum Thema Ponykarussells auf Volksfesten. »Das Ponykarussell beim Rietberger Karneval wurde bereits vor Jahren abgeschafft. Die Stadt hat jetzt über den Antrag einer Bürgerin zu entscheiden, die fordert, keine kommunalen Flächen mehr für stumpfsinniges Ponykreisen zu vermieten,« berichtet Astrid Reinke, Vorsitzende von »Achtung für Tiere«. Der Verein engagiert sich gegen Ponyleid auf Volksfesten. »Nachdem wir im letzten Jahr auf dem Jakobimarkt gegen das Ponykarussell demonstriert hatten, blieb der Betreiber in diesem Jahr weg. Frau Venne vom Ordnungsamt teilte mir allerdings mit, sie würde ihn jederzeit wieder zulassen. Dabei kann die Stadt die elende Tierquälerei jetzt ganz einfach abschaffen, ohne jedes Prozessrisiko. Wer nicht kommt, kann nicht Bestandsschutz fordern.« Vielen Menschen drücke der Anblick misshandelter Pferde aufs Gemüt. »Aber manche Kommunen halten um jeden Preis an Tradition fest, mag diese auch noch so dümmlich und grausam sein, jüngste Beispiele Gütersloh, Schloss Holte und Verl. Rietberger Politiker könnten fortschrittlicher sein und gegen Tierquälerei stimmen«, sagt Reinke. »Auf dem beliebten Liborifest in Paderborn zum Beispiel braucht niemand Ponyquälerei, um Spaß zu haben!« Manche Städte erließen Marktordnungen, um zeitgemäßen Entwicklungen Rechnung tragen zu können. »Kein Pferd geht freiwillig stumpfsinnig im Kreis«, sagt Tierärztin Reinke. »Was Tiere durchlitten haben, bis sie willen- und teilnahmslos werden, sieht niemand. Die Kinder obendrauf wissen nichts über Pferde und Reiten, treten den armen Tieren mit den Absätzen in die Rippen, reißen an ihrer Mähne. Sie bekommen beigebracht, dass man Tiere wie empfindungslose Maschinen benutzen soll, pädagogisch eine Katastrophe!« »Ponykarussells sind eine erhebliche Gefahr für Mensch und Tier. Die Tiere werden Kopf an Hinterteil zusammengequetscht, damit sie auf engstem Raum maximalen Profit bringen. Wir haben beobachtet, wie ein Pferd ausschlug und ein anderes traf. Leicht hätte es ein Kind treffen können. Städte sind sehr unterschiedlich lernfähig, wenn es um Tiere geht. Aus dem Kutschenunfall beim Kölner Karneval hat immerhin die Stadt Düsseldorf gelernt und zwingt Pferde nicht mehr in den Umzug. Vielleicht kann auch Rietberg schlauer sein als die Nachbarn im Kreis«, hofft Yvonne Herzig-Rother, ebenfalls Vorstandsmitglied bei Achtung für Tiere. Ponykarussells könnten von Amtsveterinären nicht wirksam kontrolliert werden, weder die angeblichen Pausen, noch wann sie trinken können, die Unterbringung in der Nacht, bei all dem seien Amtsveterinäre abwesend, kritisiert Reinke: »Als wir Krankheitssymptome bei einem Pony in Mastholte meldeten, erklärte sich das örtliche Veterinäramt als nicht zuständig. Solche Tierschutzprobleme kommen bei reisenden Betrieben ja noch hinzu!« Mitglieder von Achtung für Tiere demonstrieren Dienstag- und Mittwochnachmittag als Ponys verkleidet an der Rietberger Rathausstraße »gegen Kinderverdummung und Tierquälerei«. Infos unter www.achtung-fuer-tiere.de, Telefon (0152) 27199234.

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