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Flächensparender Gewerbebau ist die Zukunft


Bei der Veranstaltungsreihe »Zukunfts.Kreis.GT« wurde über den zukünftigen Produktionsbau diskutiert …

Artikel vom 5. 11. 2018
Flächensparender Gewerbebau ist die Zukunft
Diskutierten über die Auswirkungen des Produktionsbaus der Zukunft (von links): Andreas Westermeyer (Landwirtschaftlicher Kreisverband Gütersloh), Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT), Sandra Wagner-Endres (Deutsches Institut für Urbanistik), Andreas Isenbeck, Marc Weber und Jörg-Uwe Goldbeck (alle Goldbeck).
Der Kreis Gütersloh ist ein bedeutender Produktionsstandort in NRW. Doch Produktion und Logistik benötigen Fläche. Nutzungs- und Interessenkonflikte um die knappe Ressource Fläche nehmen auch im Kreis Gütersloh deutlich zu. »Intelligente Strategien sind daher gefragt, um Unternehmen genügend Raum für Wachstum zu bieten und dennoch flächensparend zu agieren«, erklärt Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der pro Wirtschaft GT. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft organisiert die Veranstaltungsreihe »Zukunfts.Kreis.GT« und hatte in die brandneuen Veranstaltungsräume von der Firma Goldbeck eingeladen. Rund 100 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Umweltschutz und Wirtschaft waren der Einladung gefolgt und diskutierten angeregt über den Produktionsbau von morgen.

Die Diplom-Ingenieurin Sandra Wagner-Endres vom Deutschen Institut für Urbanistik zeigte vielfältige Möglichkeiten auf, wie ein flächensparender Gewerbebau aussehen kann. Die Expertin für ressourcenschonendes Bauen betonte, dass es wichtig sei, die Dinge nicht eindimensional zu betrachten, die Perspektive zu wechseln und Kooperationen mitzudenken. »Neben den ökologischen Vorteilen der Ressourcenschonung sind besonders auch soziale und ökonomische Faktoren vorteilhaft für Unternehmen. Flächenschonendes Bauen beeinflusst beispielsweise die Effektivität eines Unternehmens durch kürzere Wege und nicht zuletzt auch Image und Arbeitgeberattraktivität«.

Die verschiedenen Handlungsoptionen, die Kommunen und Unternehmen haben, wurden auch in den Vorträgen von Marc Weber und Andreas Isenbeck (beide Goldbeck) sehr praktisch deutlich. Die Experten schilderten, dass die aktuelle Verknappung der Flächen zu neuen Wegen des Bauens und Denkens führen. »Nicht nur die Grundstücksnot erfordert neues Denken, auch durch Digitalisierung, Globalisierung und den individualisierten Massenmarkt, verändern sich Produktionsbedingungen und damit Produktionsräume« hielt Andreas Isenbeck fest. »Unternehmenskooperationen und interkommunale Gewerbegebiete bieten viele Vorteile«, ergänzte Marc Weber. Gemeinsame Versickerungsflächen, Außenanlagen, Feuerwehrzufahren oder Kantinen seien nur einige Beispiele für Flächeneffizienz durch Kooperationen.

Andreas Westermeyer, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh, wechselte die Perspektive und nahm das Publikum mit in die abnehmende Entwicklung der landwirtschaftlichen Nutzfläche der letzten 45 Jahre. Er schloss mit einem Appell: »Damit wir auch zukünftig ausreichend Fläche haben, um uns und zukünftige Generationen zu ernähren, ist das flächensparende Bauen immens wichtig – auch wenn es auf den ersten Blick mehr Geld kostet.«

Das Fazit dieses Abend zog Albrecht Pförtner: »Niemand kann dieses Thema alleine lösen. Es geht nur gemeinsam und regional übergreifend für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Kreis Gütersloh«.

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