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Dringend ganzheitliche Zukunftsperspektiven für Autisten benötigt


Workshop vom 6. Oktober 2018 bestätigt Bedarf …

Artikel vom 11. 10. 2018
Dringend ganzheitliche Zukunftsperspektiven für Autisten benötigt
Auswertung der Bedarfsanalyse im Plenum
Rund 25 Angehörige und selbst Betroffene, sind der Einladung von Autismus OWL und Lebenshilfe Gütersloh gefolgt, sich intensiv mit den Zukunftsperspektiven für Menschen mit Autismus auseinander zu setzen.

Alle Teilnehmer bestätigten den dringenden Bedarf insbesondere nach Perspektiven für Menschen mit Autismus mit hohen Unterstützungsbedarfen. In Ermangelung geeigneter Angebote im Kreis Gütersloh verweilen viele Betroffene noch im Elternhaus, was nicht selten mit enormen Belastungen für Betroffene, Angehörige und Umfeld einhergeht.

Als weiteres Ergebnis des Workshops, wurde deutlich, dass die Lebenssituation autistischer Menschen ganzheitlich betrachtet werden muss. Wohnen, Arbeit, Therapie und Freizeit bilden dabei eine untrennbare Einheit die ineinander greifen und ineinander wirken.

Gerade für Menschen mit Autismus ist es auch im Hinblick auf gesellschaftliche Teilhabe und Partizipation wichtig »Alles zu können, aber nichts zu müssen«. Genau das ist die Herausforderung, die es für eine gelingende Zukunftsgestaltung anzunehmen gilt.

Aufgrund der vielfältigen Facetten von Autismus-Spektrum-Störungen überraschte es denn auch kaum, dass sich die Unterstützungsbedarfe und Bedürfnisse sehr individuell darstellen.
Dabei schließen sich Gegensätze nicht grundsätzlich aus, sondern erfordern ein flexibles und kreatives Denken, um diese scheinbaren Gegensätze zu vereinen und nutzbar zu machen.

So schließt eine dezentrale Alleinlage nicht automatisch eine Stadtnähe und damit gesellschaftliche Teilhabe aus. Große Räume lassen sich auch sehr gut mit kleinen Nischen vereinbaren, wie sich auch die Trennung von Wohnen und Arbeit durch eine geschickte Architektur an einem Ort realisieren lässt.

»Null acht fünfzehn reicht eben nicht aus. Hier müssen alle zur Verfügung stehenden Instrumente und Möglichkeiten genutzt und aufeinander abgestimmt werden«, betont Gerhard Birth, Geschäftsführer der Lebenshilfe Gütersloh.

»Gute und wohnortnahe Zukunftsperspektiven für Menschen mit Autismus zu schaffen, ist mit Blick auf den aktuellen, aber auch zukünftigen Bedarf, eine Herausforderung, der wir uns, gemeinsam mit der Lebenshilfe, gerne stellen werden«, ergänzt Klaus Wollny, Geschäftsführer Autismus owl.

Natürlich können Sich bei Interesse auch jetzt noch weitere Betroffene und Interessierte bei Autismus OWL oder der Lebenshilfe Gütersloh melden.

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