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Spexarder Heimatfreunde mögen es kulinarisch

Traditionell fährt der Heimatverein in Spexard am ersten September-Sonntag ein touristisches Ziel an. In diesem Jahr fuhr ein Bus mit 30 Personen ins lippische Nieheim

Lesedauer 1 Minute, 21 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 5. September 2017
Spexarder Heimatfreunde mögen es kulinarisch

Traditionell fährt der Heimatverein in Spexard am ersten September-Sonntag ein touristisches Ziel an. In diesem Jahr fuhr ein Bus mit 30 Personen ins lippische Nieheim, um die Geschichte, Herstellung, kulturelle Hintergründe und kulinarische Besonderheiten der fünf westfälischen Grundnahrungsmittel Brot, Käse, Schinken, Bier und Schnaps kennenzulernen. All das wurde im »Westfalen Culinarium« bestens dargestellt. Je ein umgebautes Ackerbürgerhaus ist diesen Nahrungsmitteln gewidmet.

Im ersten Haus konnten die Spexarder unter sachkundiger Führung miterleben, wie Bäckermeister Axel Drewes Brot und frischen Butterkuchen im Steinofen backt. Gleich nebenan wurden dann anschaulich präsentiert, wie aus Getreide Mehl wird und welches Brot man damit backen kann. Nur der westfälische Pumpernickel wird nicht gebacken, sondern gegart. Ein paar Häuser weiter konnten sich die Spexarder über den Weg vom Schwein zum Schinken informieren. Wie wurde früher geschlachtet und gewurstet? Wie lagert man am besten einen Schinken? Das alles wurde hier beantwortet.

Im westfälischen Biermuseum, so wird ein weiteres Fachwerkhaus genannt, wird das Nieheimer Bürgerbier von den Mitgliedern eines Kegelclubs ehrenamtlich gebraut. Dort ließen sich die Heimatfreunde einen Probierschluck nicht nehmen. Auch dem Schnaps sind hier einige Räume der Ausstellung gewidmet. In den beiden zentralen Ackerbügerhäusern an der Langen Straße befindet sich das deutsche Käsemuseum mit dem angeschlossenen Restaurant. Einen großen Platz nimmt hier natürlich der Nieheimer Käse ein. Eine Art »Harzer Käse«, die noch heute in und um Nieheim hergestellt und verkauft wird.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchte die Reisegruppe das Weserrenaissance-Museum um Schloss Brake bei Lemgo. Das Schloss selber ist nicht mehr bewohnt, sondern wird zum Beispiel vom lippischen Landesverband als Verwaltungsgebäude genutzt. Zurück in Spexard genossen alle Teilnehmer noch bei Bier und Bratwurst den schönen Abend am Bauernhaus.

Christian Janzen

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