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Neue Pflege-WG in Herzebrock-Clarholz eingesegnet


Schöner hätten es die Bewohnerinnen und Bewohner der neuen Pflege-WG »Haus Blumenstraße« nicht treffen können: Bei bestem Wetter haben sie jetzt zusammen mit insgesamt 60 Angehörigen, geladenen Gästen und den Pflegekräften die offizielle Einsegnung ihres neuen Zuhauses gefeiert …

Artikel vom 26. 6. 2017
Neue Pflege-WG in Herzebrock-Clarholz eingesegnet
Feierten gemeinsam die Andacht mit den WG-Bewohnerinnen und -Bewohnern, deren Angehörigen, Freunden und Nachbarn: der Herzebrocker Pfarrer Achim Heckel und Frank Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises
Schöner hätten es die Bewohnerinnen und Bewohner der neuen Pflege-WG »Haus Blumenstraße« nicht treffen können: Bei bestem Wetter haben sie jetzt zusammen mit insgesamt 60 Angehörigen, geladenen Gästen und den Pflegekräften die offizielle Einsegnung ihres neuen Zuhauses gefeiert. Die insgesamt zehnte Wohngemeinschaft der Diakonie Gütersloh war am 1. Mai dieses Jahres eröffnet worden.

Derzeit leben 15 Senioren mit Demenz und anderen gerontopsychiatrischen Krankheiten in dem neuen Haus an der Blumenstraße 23 in Herzebrock-Clarholz. Ihren Alltag gestalten sie möglichst selbstbestimmt. Bei Bedarf werden sie jedoch rund um die Uhr pflegerisch, medizinisch und therapeutisch versorgt. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Aktivitäten wie Singen, Gymnastik oder Gedächtnistraining – und natürlich das Kochen und Backen.

Den Gedanken des »zusammen Lebens« hob auch Pfarrer Frank Schneider, Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises, hervor, der den Neubau offiziell einsegnete. »Ich hoffe, dass Ihre Wohngemeinschaft zu einer echten Gemeinschaft zusammenwächst«, sagte er, »zu einer Familie, in der man Freude und Trauer teilt, zusammen lacht und weint.« Die Grüße der evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück überbrachte der Herzebrocker Pfarrer Achim Heckel. Er wird die Bewohner des »Haus Blumenstraße« auch künftig als Seelsorger begleiten – und freut sich auf ein enges Miteinander von Wohngemeinschaft und Kirchengemeinde.

Dem konnte sich Diakonievorstand Björn Neßler nur anschließen. »Durch unsere WGs wirken wir der Vereinsamung älterer, pflegebedürftiger Menschen entgegen und ermöglichen ihnen, weiter am sozialen Leben teilhaben zu können«, erklärte er. »Leben wir also gemeinsam den diakonischen Gedanken, zu dem natürlich ein enges Miteinander von Bewohnern, Mitarbeitenden, Kirche und Nachbarschaft gehört.« Dieses Konzept hat sich bewährt: Die Diakonie betreibt in den Kreisen Gütersloh und Warendorf bereits neun weitere sogenannte Demenz-WGs. Eine Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kirchengemeinden und mit lokalen Vereinen gehört überall dazu.

Für die neue WG in Herzebrock-Clarholz war das Fest am Sonntag bereits ein erster Schritt in diese Richtung. »Wir sind ein offenes Haus und hoffen auf einen engen Kontakt zu unseren neuen Nachbarn«, sagte Pflegedienstleitung Jennifer Dumont. »Und dazu gehört es ja auch, sich bei ihnen vorzustellen und sie einzuladen.«

Und die Nachbarn wohnen teilweise sogar im selben Gebäude: Denn zum insgesamt 1.500 Quadratmeter großen Haus gehört nicht nur die Wohngemeinschaft, sondern auch noch sechs weitere Wohnungen, die privat vermietet werden. Die barrierefreie WG selbst ist 900 Quadratmeter groß und umfasst mit ihren 18 Einzelzimmern und den Gemeinschaftsräumen einen Großteil des Erdgeschosses sowie den kompletten ersten Stock. Bauherr ist der Rheda-Wiedenbrücker Privatinvestor Klaus Schmidt, die Diakonie Gütersloh wiederum Mieterin sowie Betreiberin der WG.

www.diakonie-guetersloh.de

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