Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen [mehr erfahren] Close
Business > Einzelhandel > Zurück

Gütersloher City Shopping Check 2017


Gütersloh überzeugte mit Freundlichkeit und kann sich auch in diesem Jahr wieder behaupten. Pünktlich zum Gütersloher Frühling wurden die diesjährigen Gewinner des Gütersloher »City Shopping Checks 2017« verkündet …

Artikel vom 27. 3. 2017
Gütersloher City Shopping Check 2017
Gütersloh überzeugte mit Freundlichkeit und kann sich auch in diesem Jahr wieder behaupten. Pünktlich zum Gütersloher Frühling wurden die diesjährigen Gewinner des Gütersloher »City Shopping Checks 2017« verkündet.

2017 besuchten die Shoppingexperten von Michael Frink, Inhaber der Gütersloher Frink Business, wieder die heimischen Gütersloher Einzelhändler, Restaurants und Cafés, um erneut zu testen, wie die Geschäfte in diesem Jahr in Sachen Kundenfreundlichkeit und Serviceorientierung abschneiden. Der Testzeitraum war in den Wintermonaten. Um zu neutralen Analysen zu kommen, arbeitete Frink wiederholt mit seinen Testteams aus Hamburg, Göttingen und Essen, die Gütersloh nicht kennen. Auch andere Städte im Raum Stuttgart, nutzen bereits das Zertifizierungsprogramm von Frink.

Auf die Frage, wieso es den Gütersloher City Shopping Check überhaupt gibt, antwortete Frink: »Der Antrieb, den City Shopping Check nun gerade in Gütersloh durchzuführen (ehemals fand dies in Hamburg und Göttingen statt) war mal eine Berichterstattung in der lokalen Presse, in welcher die Gütersloher Innenstadt sehr negativ und kundenunfreundlich dargestellt wurde. Da wir diese Meinung aus unserer »Servicesicht« nicht nachvollziehen konnten, haben wir uns entschieden »unser Raster« über Gütersloh zu legen.« Michael Frink führt die Tests in Eigenregie und ohne Kundenauftrag durch.

Dieses Raster, wie Frink es nennt, bezieht sich auf den patentierten Standard nach »Quality for Business (QfB)«. Bei diesem Standard wurden Richtlinien festgelegt, wonach die Geschäfte bewertet werden. Es wird unter anderem sowohl gezielt auf die nonverbale und verbale Kommunikation des Verkaufspersonals geachtet als auch auf die Kundenansprache und das eigentliche Verkaufsgespräch. »Kundenzufriedenheit und Kundenbindung sind zentrale Erfolgsfaktoren am Markt«, besagt die Unternehmensidee, »zufriedene Kunden bleiben einem Unternehmen treu, empfehlen es Freunden und Bekannten und kaufen auch weitere Produkte«.

Es wurden über 220 Einzelhändler, Restaurants und Cafés genauer von den Shoppingexperten unter die Lupe genommen. Von den getesteten Geschäften, gehören in diesem Jahr 59 zu der obersten Kategorie und übertrafen die hohen Anforderungen nach »Quality for Business«. Obwohl das Ergebnis im letzten Jahr, wo sich 61 Geschäfte zu den glücklichen Siegern zählen konnten, bereits erfreulich war, gelang in diesem Jahr erneut eine kleine Steigerung. Wichtig sei ebenso der Blick auf Beschwerdequellen und die Suche nach Maßnahmen, die geeignet sind, die Kundenbindung zu steigern, so Frink.

Um die Highlights, aber auch die negativen Aspekte von 2017 aufzufassen, hier eine Auflistung:

Positive Statements:

1) Die generelle Freundlichkeit ist dieses Jahr auch während Umbauphasen in Geschäften positiv aufgefallen.
2) Die Kunden werden direkt auf das Produkt angesprochen, welches interessant zu sein scheint. Leider tauchen
Fragen wie »Kann ich Ihnen helfen?« oder »Sie schauen sich nur um?« immer noch auf.
3) Das Leben auf den Gütersloher Straßen lädt zum Verweilen ein.
4) Es gibt auch 2017 viele neue Gesichter und Formate.
5) Es wird gezielt auf die neuen Trends aufmerksam gemacht.
6) Der Smalltalk lockerte die gesamte Atmosphäre während der Verkaufsgespräche immer wieder auf.

Negative Feststellungen:

1) Unverändert ist das große Warenhaus am Berliner Platz, auch 2017 wieder das negative Beispiel. Dies ist vor
allem daher schade, dass dieses Warenhaus an dem zentralen Platz in Gütersloh liegt. Aber der perfekten Lage
und deren Mitarbeitern den Kunden nicht gerecht wird.
2) In einigen Textilgeschäften und Modegeschäften geht es heute positiv und kundenorientiert ins Kundengespräch.
3) Privatgespräche, die mitten auf der Verkaufsfläche geführt werden, gehörten dieses Jahr leider immer noch
dazu.
4) Unverändert ist die Rudelbildung vom Verkaufspersonal feststellbar, welches man entschuldigen stören muss,
bevor man eine Beratung zum Produkt bekommt. Immer noch Unfassbar!

Negative Feststellungen zu Gütersloh generell:

1) Der Weihnachtsmarkt in Gütersloh war 2016 wenigstens ein erster Schritt in die richtige Richtung. Hier konnte man wenigstens den Ansatz erkennen, einen Weihnachtsmarkt auch zu gestalten. Der »Klopfer« war natürlich, dass man auf dem freien Platz vor die Bühne mitten rein eine Bierbude gestellt hat. Hier kam mal wieder die Frage deutlich zum Ausdruck: ob dies ein Weihnachtsmarkt oder ein Trinkermarkt ist?

2) Das leidige Thema der Fahrradfahrer in Gütersloh scheint wohl eine ewige »Plage Nr. 1«. Das man auch heute noch vor der Citywache der Polizei mitten durch die Fußgängerzone schießt und diese teilweise umfallen, ist unverändert nicht nachvollziehbar, so Frink.

Die Gewinner wurden am 24. März 2017 im Zuge einer Urkundenübergabe im Gütersloher Bankery als »Kunden- und serviceorientierter(s) Einzelhändler / Restaurant / Café 2017« ausgezeichnet. Es gab erneut viele erfreute Gesichter, die auch bereits in den letzten Jahren eine Auszeichnung erhalten haben. Aber auch neue Gesichter, die sich sichtlich über die Auszeichnungen gefreut haben und sehr von der Aktion angetan waren, waren dabei.

[Zurück ...]



Business in Gütersloh


Transparent
Transparent
Transparent
Transparent
Transparent
Transparent

Unternehmen in Gütersloh


LogoLogoLogoLogoLogoLogo
© 2000–2017 Christian Schröter AGD, Impressum