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In den Medien taucht häufig der Begriff des sogenannten »Darknets« auf, welches gerade im Rahmen der medialen Berichtserstattung zu dem Amoklauf von München einen unrühmlichen Höhepunkt erlebt …

Artikel vom 11. 8. 2016
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In den Medien taucht häufig der Begriff des sogenannten »Darknets« auf, welches gerade im Rahmen der medialen Berichtserstattung zu dem Amoklauf von München einen unrühmlichen Höhepunkt erlebt. Man unterscheidet drei Arten von »Internet«. Freie, für jeden zugängliche Webseiten wie zum Beispiel Google, Wikipedia oder Youtube. Dann gibt es das sogenannte Deep Web. Dahinter verbergen sich alle Webseiten, die nur über ein Passwort oder Ähnliches nutzbar sind. Jeder der über Ebay oder Amazon schonmal etwas gekauft hat, hat dort ein Konto eingerichtet. Die mit diesem Konto verbundenen Seiten können nur eingesehen werden, wenn man seine Zugangsdaten eingegeben hat. Im Rahmen von vernetztem Arbeiten gibt es vieler solche Netzgestützten Anwendungen, die nur von ausgesuchten Usern genutzt werden können.

Und dann gibt es das Darknet. Dieses sind Webseiten, welche ausschließlich über einen sogenannten Torbrowser erreicht werden können. Dieser dient dazu, die eigene IP-Adresse gegenüber den aufgerufenen Seiten zu anonymisieren und so eine Rückverfolgung auszuschließen. Auch wenn sich das jetzt nach hochkriminellen Hackeraktivitäten anhört, ist dieses für verfolgte Menschen in Krisen- und Kriegsgebieten oft die einzige Möglichkeit mit der restlichen Welt Daten auszutauschen ohne selber von den eigenen Staatsmächten verfolgt zu werden. Berühmtester Darknetnutzer ist Edward Snowden. Auch er konnte nur über diesen Weg gewährleisten, das er bei der Weitergabe der Informationen über Geheimdienste und deren Abhörpraxis nicht selber verfolgt werden konnte.

Schon damals mit dem aufkommen des heute bekannten Interents mit Webseiten, dem sogenannten World Wide Web wurde dieses erst mal als böser Teil der Hacker tituliert. Kinderpornographie, Illegale Machenschaften und ähnliches wurden meist im gleichen Atemzug mit dem Internet genannt. Dieser Ruf änderte sich schlagartig als Bekannte Organisationen und Unternehmen Ihre Firmenauftritte dort plazierten. In Deutschland kam der Stimmungswechsel mit dem Webauftritt der ARD und dem bekanntesten Zugpferd, der Tagesschau. Seit dem Tag gilt das Internet als Ort der freien Information und ist heute selbstverständlicher Teil des Alltags.

Das Darknet ist der Teilbereich des Internets, der ein wirklich anonymes Surfen ermöglicht, was im Zeitalter von Big Data (Massendatenspeicherung und deren Auswertung) das letzte Rückzugsgebiet ist, über den ein anonymer Datenaustausch möglich ist. Leider wird dieses natürlich auch von kriminellen genutzt. Aber so ist das mit jeder Technologie oder Dienst. Niemand käme auf den Gedanken, das der Postweg Teil der kriminellen Machenschaften in Deutschland ist …

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