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Offener Bücherschrank wird zum Begegnungsort


Der offene Bücherschrank in der Gütersloher Innenstadt kommt gut an …

Artikel vom 3. 8. 2016
Offener Bücherschrank wird zum Begegnungsort
Wie Katharina Triebe nutzen viele Passanten die Buchversorgung vor Ort und finden meistens eine neue Lektüre
Gütersloh (gpr). Der Konrad-Adenauer Platz an der Ecke Strengerstraße und Berliner Straße ist ein belebter Ort der Gütersloher Innenstadt. Hier treffen Bänker, Schüler, Politiker und ganz viele andere Gütersloher aufeinander. Seit Dezember 2015 steht der Offene Bücherschrank nun schon zwischen dem Rathaus und dem Café Fritzenkötter und wird tagtäglich genutzt.

Wenn Katharina Triebe aus dem Haus geht, kommt sie nahezu jeden Tag an dem Offenen Bücherschrank vorbei. »Dabei werfe ich immer einen Blick in den Schrank und stöbere gerne nach neuen Büchern«, sagt Katharina Triebe. So geht es auch vielen anderen Passanten. Das Stadtmöbel fällt auf und lässt neugierige Blicke durch die Glasscheibe zu. Durch die regen- und witterungsbeständigen Materialen bleiben die Bücher trocken und der Bücherschrank kann 24 Stunden genutzt werden. Auch nach einem halben Jahr sieht der Schrank noch wie neu aus. Das bemerken auch viele Gütersloher, die an dem Bücherschrank vorbei gehen und gern einen Blick hineinwerfen.

Das Prinzip des Offenen Bücherschranks ist einfach: In den wetterfesten Schrank vor dem Rathaus kann jeder Bürger seine Bücher einstellen, die er schon gelesen hat oder nicht mehr braucht, um sie anderen Bürgern anzubieten. Jeder darf nun die Bücher aus dem Schrank mitnehmen und lesen. Dabei ist es jedem selbst überlassen, ob man die Literatur zurückbringt, behält oder gegen ein anderes Buch tauscht. Thomas Stamatis hat schon öfters Bücher in den Schrank am Konrad-Adenauer Platz gestellt, um sich im Gegenzug dazu ein neues interessantes Buch anzuschauen. »Das Tolle an dem Offenen Bücherschrank ist, dass man immer wieder »Schätzchen« findet, die man sonst vielleicht nie gelesen hätte«, so Stamatis. Auch Katharina Triebe ist von der Idee überzeugt: »Mit dieser Aktion würdigt man Bücher, weil man sie nicht einfach wegschmeißt oder im Haus vergisst, sondern mit anderen Bürgern teilt.« Finanziert wird der Offene Bücherschrank durch Bertelsmann, die Stiftung Lesen und das Goethe Institut der Stadt Gütersloh im Rahmen der Initiative »Lesespaß«. Zu der Attraktion in der Innenstadt schenkten die Sponsoren dem Stadtgebiet Gütersloh einen weiteren Offenen Bücherschrank in Isselhorst. Dazu sind noch zwei weitere Offene Bücherschränke in Gütersloh in Planung. Das Fazit nach einem halben Jahr fällt mehr als gut aus. Ein Beleg für die positive Annahme der Gütersloher ist ein Offener Bücherschrank, der stets gut gefüllt ist und an dem immer wieder Passanten stehen bleiben.

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