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Wie ein Gemälde von Monet

Inspiration und Blickfang: das Sommerbeet im Botanischen Garten – Gärtner entwickelten das Pflanzkonzept

Lesedauer 2 Minuten, 5 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 27. Juli 2016, DOI: https://www.guetsel.de/content/15129/3748210.html
Wie ein Gemälde von Monet
Nicotiana sylvestris, Tabak, gehört zu den insgesamt 6000 Pflanzen auf dem Sommerbeet

Gütersloh (gpr). »Zum Niederknien schön« – der spontane Ausruf eines Gartenfreundes vor dem Sommerbeet im Botanischen könnte ein Leitmotiv sei für die Wirkung, die die Anlage auf die Betrachter ausübt. Geradezu andächtig stehen sie vor diesem Gemälde aus insgesamt 6.000 Pflanzen, das Assoziationen an die Gartenbilder Claude Monets weckt. Ein Gesamtkunstwerk aus Pastelltönen ist hier entstanden, durchsetzt mit einigen kräftigen Farbtupfern und hauchzarten Linien von Gräsern und Blättern. Ein Blütenmeer, das in seiner Üppigkeit wie durch einen glücklichen Zufall entstanden wirkt und doch aus jeder Perspektive die professionelle Komposition widerspiegelt. Und es fällt ins Auge, weil es heraussticht aus den klassischen geometrischen Anlageformen in vielen öffentlichen Parks und Gärten. Freizeit-Gärtner holen sich hier Inspiration und praktische Tipps, andere Besucher genießen einfach nur mit allen Sinnen, die dieses Beet anspricht.

Das Sommerbeet im Zentrum des Botanischen Gartens zwischen Laubengarten, Wiese und Staudengarten war in seiner über 100jährigen Geschichte immer ein »Hingucker«. Die historische Rundbank strukturiert das Wegenetz in diesem Bereich ebenso wie der Blick über einen Großteil der Anlage. Im Jahr 2012 entwickelten die Gärtnerinnen und Gärtner gemeinsam mit einem Gartenarchitekten, das neue Pflanzkonzept, das seither die Grundlage für die Beetgestaltung ist. »Der Grundgedanke war, eine Sommerbepflanzung zu kreieren, die sich optimal in die angrenzende Staudenbepflanzung eingliedert, sich aber trotzdem gut hervorhebt,« beschreibt Chefgärtner Detlef Meier das Konzept. Das Spiel mit Höhen, Flächen und Blütenblattformen statt starrer Pflanzarchitektur, ungewöhnliche Kombinationen statt erwartbarer Paarungen - das Ziel ist erreicht und wird in jedem Jahr wieder aufs Neue kreativ angegangen.

In diesem Jahr dominieren Pastelltöne und eine Pflanzung, die sich mit unterschiedlichen Höhen wie sanfte Wellen über die vier Teile des Gesamtbeetes legt. Durch verschiedene Blühzeiträume zeigt die Anlage im Laufe des Jahres immer wieder ein anderes Bild, so dass auch regelmäßige Besucher des Botanischen Gartens immer wieder neue Eindrücke mitnehmen. Bekannte und ungewöhnliche Sorten entwickeln sich an diesem stillen Ort in harmonischer Gemeinschaft: Löwenmäulchen, Prachtkerze, Cosmea, Dahlie, Fuchsschwanz oder Spinnenblume, Geranien, aber auch Süßkartoffel, Tabak und Fontänengras - das so heißt, wie es aussieht - gehören zum Portfolio. Und selbst das normalerweise eher unspektakuläre Silberblatt oder die gelben Targetes entwickeln in dieser Vielfalt Persönlichkeit.

Es duftet, summt und surrt in diesen Sommertagen auf diesem Beet wie ohnehin im gesamten Botanischen. Die letzten Blüten werden sich erst im Spätherbst verabschieden, dann planen die Gärtnerinnen und Gärtner wahrscheinlich schon das Sommerbeet 2017. Wie es aussieht? Überraschung, aber auf jeden Fall wunderschön.

Botanischer Garten Gütersloh, an 365 Tagen im Jahr täglich geöffnet von 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit, Eintritt frei, mit Palmenhauscafé (täglich 9 bis 19 Uhr geöffnet).

www.botanischer-garten-guetersloh.de

Salenti

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