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Seniorenbeirat stellt Weichen – Vorschlag: Quartiersentwickler für Blankenhagen Mitte


In seiner diesjährigen Klausurtagung am 29. August 2015 hielt der Seniorenbeirat Rückblick auf die Zusammenarbeit mit den Fraktionen und der Verwaltung. Auch wenn nicht alle Vorstellungen und Anträge umgesetzt wurden, begrüßt der Seniorenbeirat, dass die Anregungen bezüglich der Beschilderung markanter Plätze unserer Stadt …

Artikel vom 5. 9. 2015
Seniorenbeirat stellt Weichen – Vorschlag: Quartiersentwickler für Blankenhagen Mitte
Jürgen Jentsch, Foto: GPR
In seiner diesjährigen Klausurtagung am 29. August 2015 hielt der Seniorenbeirat Rückblick auf die Zusammenarbeit mit den Fraktionen und der Verwaltung. Auch wenn nicht alle Vorstellungen und Anträge umgesetzt wurden, begrüßt der Seniorenbeirat, dass die Anregungen bezüglich der Beschilderung markanter Plätze unserer Stadt wie beispielsweise Toiletten nun in die Tat umgesetzt werden sollen. Auch künftig wird der Seniorenbeirat eigene Vorstellungen entwickeln und dem Rat unterbreiten. Er ist nun mal das einzige direkt von der älteren Bürgerschaft gewählte Gremium, dass die Aufgabe habe generationsübergreifend Probleme aufzuzeigen und Änderungen zu verlangen.

Das Quartiersmanagement in Avenwedde- Mitte und Gütersloh-Nord sind ausführlich diskutiert worden. Falls die Stadt weitere Untersuchungen plant, schlägt der Seniorenbeirat den Bereich »Blankenhagen Mitte« vor. Entsprechende Mittel zur Finanzierung aus dem neuen Landesförderprogramm »Entwicklung altersgerechter Quartiere« könnten beantragt werden.

Der Beirat dankt der Verwaltung, dass im Gegensatz zur ersten Entscheidung nun doch zur Sicherheit Handläufe an der Freilichtbühne am Mohnspark angebracht werden sollen. Er bemängelt allerdings den Ausbau der schwer begehbaren Treppenanlage an der Stadthalle, die auf Grund ihren fast weißen und eigentlich unüblich sehr kurzen Stufen für viele Menschen Probleme verursacht. Hier sollten auf den sehr breiten Aufgängen zu mindestens mittig weitere Handläufe angebracht werden.

Für die Zukunft bleibe der Busbetrieb auf der Agenda. Das heißt, es bleibt abzuwarten ob die Barrierefreiheit, wie bei allen neuen Projekten erforderlich, gewährleistet wird. Dies sollte auch für lesbare Fahrpläne gelten. Der Seniorenbeirat, der das Rollatorentraining erst gemeinsam mit der Verkehrswacht landesweit zum Durchbruch verhalf, bedauerte, dass er im Gegensatz zu den Hinweisen der Verkehrsverbünde und des Verkehrsministers nur teilweise von den Stadtwerken in die Planung des Rollatorentages auf den Berliner Platz am 18. September einbezogen wurde.

Der Seniorenbeirat regt weiter an, alle Fußgängerschaltungen der Verkehrsampeln bedarfsgerecht zu verlängern. Außerdem fordert er zur Herstellung der Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer einen markierten Radweg an der Hans Böckler Straße.

Zur Erstellung einer eigenen Website hat der Seniorenbeirat erste Schritte eingeleitet. Da inzwischen die Älteren zunehmend auf die Informationsmöglichkeiten im Internet zurückgreifen, sollen alle Möglichkeiten der aktuellen Darstellung, wie bereits von vielen anderen Seniorenvertretungen auch, stärker genutzt werden.

Wie in der Vergangenheit wird der Seniorenbeirat auch künftig die vorhandenen Partnerschaften im Sport, der Verkehrswacht, der Sparkassenstiftung und der Bürgerstiftung weiter ausbauen und seine informativen Besuche in den Senioreneinrichtungen fortsetzen. So habe die Arbeitsgemeinschaft SIBA mit der Reihe »Sport im Park« auch in diesem Jahr breite Akzente gesetzt.

Auch werde man die Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament und dem Behindertenbeirat intensivieren und die Kontakte zu den Partnerstädten unserer Stadt pflegen.

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