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Gütersloher Jugendbarometer


Die Gütersloher Jusos starteten die Umfrage »Gütersloher Jugendbarometer«, an der innerhalb eines Monats rund 220 junge Gütersloherinnen und Gütersloher im Alter zwischen 14 und 28 Jahren teilgenommen haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Gelegenheit, bestimmte Fragen mit Schulnoten zu versehen beziehungsweise mit ja oder nein zu bea …

Artikel vom 24. 7. 2015
Gütersloher Jugendbarometer
Die Gütersloher Jusos starteten die Umfrage »Gütersloher Jugendbarometer«, an der innerhalb eines Monats rund 220 junge Gütersloherinnen und Gütersloher im Alter zwischen 14 und 28 Jahren teilgenommen haben. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Gelegenheit, bestimmte Fragen mit Schulnoten zu versehen beziehungsweise mit ja oder nein zu beantworten und zu jeder Frage Kommentare beizufügen.

Gegenstand der Erhebung waren Stadtthemen, die insbesondere auch im Interessenbereich der Jugendlichen liegen zum Beispiel Attraktivität der Innenstadt, Lebensqualität in der Stadt, Mobilität, Jugendpolitik. Aus der besagten Umfrage lassen sich nennenswerte Ergebnisse herleiten; so bewerteten 80 Prozent der Jugendlichen die Lebensqualität zwischen sehr gut und befriedigend, trotzdem sind ein Drittel der Befragten der Meinung, dass es zu wenig kostenlose Freizeitangebote gebe. Wenig Zustimmung gibt es in Sachen Mobilität mit Bus und Bahn, denn 52 Prozent bewerteten diesen zwischen ausreichend und ungenügend, außerdem zeigen die Kommentare, dass die abgebauten Bushäuser auf große Empörung stießen. Immerhin sind 85% der Teilnehmer der Auffassung, dass Gütersloh eine Fahrradfreundliche Stadt sei, mit der Einschränkung, dass das Fahrradfahrverbot in der Innenstadt unverständlich sei. Der 22-jährige Vorsitzende der Jusos, Aliyar Korkmaz, Jurastudent äußerte sich wie folgt: »Insbesondere im Bereich der Politik erfreuen uns die Ergebnisse, denn 63 Prozent haben angegeben an den Kommunalwahlen am 13. September diesen Jahres wählen zu gehen, dass wiederlegt die These, dass junge Menschen kategorische Nichtwähler seien«. Immerhin können sich 35 Prozent vorstellen selber politisch aktiv zu werden, sowohl unmittelbar in politischen Parteien, als auch mittelbar in Vereinen und Verbänden.

Alle Ergebnisse der Umfrage wurden in einem Bericht niedergeschrieben und dem SPD-Bürgermeisterkandidaten Matthias Trepper mit auf den Weg gegeben. »Aus der Umfrage hat sich interessantes ergeben, ich danke den Jusos für ihr Engagement. Die Anliegen der Jugendlichen aufzunehmen und gemeinsam Lösungen zu finden habe ich immer als eine meiner Hauptaufgaben verstanden«, so Matthias Trepper.

»Wir Jusos freuten uns auch über die zwei Neumitglieder, die aufgrund der Umfrage zu uns stießen«, erklärte die 16-jährige Marie-Claire Bogtanski, Schülerin am Städtischen Gymnasium Gütersloh. Der 25-jährige David Ulasiuk, Lehramtsstudent, ärgert es, »dass sich rund 80 Prozent der Schülerinnen und Schüler zwischen ausreichend und ungenügend über Kommunalpolitik durch den schulischen Unterricht informiert fühlen«. Die Jusos seien im Großen und Ganzen über die Umfrageergebnisse erfreut, insbesondere darüber, dass 31 Prozent der Jugendlichen bereits etwas über die Juso-Arbeit vor Ort gehört habe.

Foto: Jusos Gütersloher überreichen dem SPD-Bürgermeisterkandidaten den Bericht zum Gütersloher Jugendbarometer. Andrej Bauer, Carsten Engelbrecht, Sarah Czarnecki, Dennis Selent, Aliyar Korkmaz, Matthis Haverland, Martin Goecke, Clair Bogtanski, Matthias Trepper, Elvan Korkmaz, Felix Eggersglüß, Greta Maurer und David Ulasiuk.

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