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Neues vom Wellerdiek-Areal

Seit etwa einem dreiviertel Jahr befinden sich die BfGT in Gesprächen mit der Familie Wellerdiek als Eigentümerin des Hauptgrundstücksflächen, Projektentwicklern und Investoren, um eine innstadtverträgliche und zugleich Attraktivität

Lesedauer 1 Minute, 53 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 10. Februar 2005
Neues vom Wellerdiek-Areal

Seit etwa einem dreiviertel Jahr befinden sich die BfGT in Gesprächen mit der Familie Wellerdiek als Eigentümerin des Hauptgrundstücksflächen, Projektentwicklern und Investoren, um eine innstadtverträgliche und zugleich Attraktivität steigernde Gesamtlösung für das Wellerdiek- Areal herbeizuführen. Dabei galt es zu berücksichtigen, die Ausweisung von Verkaufsflächen innenstadtrelevanter Artikel nach Empfehlungen und Richtlinien von Verwaltung und Politik (Planungsausschuss April 2009) nicht mehr als 9.000 Quadratmeter vorzunehmen. Auch die Ergebnisse des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes vom November 2008 waren zu berücksichtigen. Neben den genannten Kriterien war es den BFGT wichtig, dass einheimische Unternehmen und Büros in die Realisierung und Umsetzung einbezogen werden, sodass möglichst viele Auftragsvergaben an lokale Anbieter erfolgen könnten. Mit der Planung durch Heitmann Architekten, Gütersloh, ist der erste Schritt in diese Richtung vollzogen worden. Die Bezeichnung »Wellerdiek Galerie« soll zudem auch die Verbindung zu Gütersloh deutlich herausstellen. Ebenso wichtig ist die offene Diskussion des Projektes und die Einbindung aller Interessengruppen. Die Verwaltung wurde als erstes im Vorfeld informiert, die Vertreter des Einzelhandelsverbandes, der Werbegemeinschaft, der AG Innenstadt, Bürgerinitiative Agenda Gütersloh und Stadtmarketing erhielten ebenfalls die Informationen in einem persönlichen Treffen. Auch den Ratsfraktionen stellte Architekt Raimund Heitmann von Heitmann Architekten die Ausarbeitungen vor.

Historie

Die Pläne eines Projektentwicklers, in Gütersloh mehr als 20.000 Quadratmeter Nettoverkaufsfläche auf den Grundstücken zwischen Friedrich-Ebert-Straße, Kaiserstraße, Strenger- und Eickhoffstraße zu verwirklichen, konnten nicht realisiert werden. Die beabsichtigte Größenordnung wurde von Politik und Verwaltung als Innenstadtschädlich bewertet. Als Grundlage der ablehnenden Entscheidung diente unter anderem das aktuelle Einzelhandels- und Zentrenkonzept.

Aktuelle Situation

Die Familie Wellerdiek ist Eigentümerin des Kerngrundstücks von rund 6.000 Quadratmetern, der in der Historie aufgeführten Grundstücksflächen. Sie hat sich durch einen notariellen Vertrag langfristig an einen neuen Projektentwickler gebunden. Unter Einbeziehung von zwei städtischen Grundstücken (etwa 2.500 Quadratmeter), auf denen vormals ein Seniorenheim sowie ein Jugendzentrum unterhalten wurden, liegen nunmehr die Pläne für ein neu projektiertes Einkaufszentrum, die »Wellerdiek Galerie«, vor. Eine direkte Anbindung an die Fußgängerzone ist angedacht. Die Planungen sind den aktuellen Vorgaben von Politik und Verwaltung angepasst.

Galerie Wellerdiek

Ausgewiesen ist eine Verkaufsfläche über drei Ebenen von maximal 9.100 Quadratmetern. Davon sind rund 1.900 Quadratmeter für gastronomische Nutzung vorgesehen, sodass für innenstadtrelevante Artikel eine Fläche von rund 7.200 Quadratmetern verbleibt. 560 Parkplätze sind eingeplant. Das Konzept sieht drei Ankermieter aus folgenden Bereichen vor: Gastronomie, Lebensmittel und Unterhaltungselektronik. Zusätzlich werden kleinere Ladenflächen beziehungsweise Angebote für eine Vielseitigkeit des Angebotes sorgen.

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