Wien, Privatanwalt verschickt Forderungen, Berufsdetektiv forscht das Opfer aus

  • Arbeitnehmervertretung wehrt sich und ersucht Detektei um Hilfe

Der aus den Medien nunmehr hinreichend bekannte, private Anwalt Dr. Marcus Hohenecker hatte in den vergangenen Wochen unzählige »Forderungsschreiben« im Auftrag seiner angeblichen Mandantin Frau Ing. Eva Anna Zajaczkowsaka verschickt.

Das Duo forderte Schadenersatz und Anwaltskosten in der Höhe von insgesamt 190 Euro.

Eine Arbeitnehmervertretung hat nun die renommierte Detektei Helios. ersucht, dieser »Abzockerei«, wie sie sich ausdrückten, eine Riegel vorzuschieben.

Die Berufsdetektive konnten Frau Ing. Eva Anna Zajaczkowsaka ausforschen. Es handelt sich um eine 34 jährige Frau, die sich auch fallweise »Ewa« nennt. Im Melderegister des Bundesministeriums für Inneres, welches für jederfrau gegen eine Gebühr von 3,30 Euro zugänglich ist, scheint die Dame, die Schadenersatz gemäß Artikel 82, Absatz 1, Datenschutzgrundverordnung, über ihren Anwalt, mit dem sie laut Kreisen aus der Rechtsanwaltschaft auch privat befreundet sein dürfte, mit einer Adresse in einem Gemeindebau im Südosten von Favoriten, in der Kiurinagasse auf. Laut Auskünften aus der Nachbarschaft wurde sie schon längere Zeit nicht mehr im »Wiener Wohnen« Bau gesehen. Ob sie untergetaucht ist, oder aufgrund der Einnahmen aus der Abmahnwelle einen nobleren Wohnsitz bevorzugt hat, konnten die Berufsdetektive nicht eruieren.

Detektei Helios

Ing. Peter Pokorny, B. D., Autor des im Manz Verlag erschienen Standardwerkes »Das Recht der österreichischen Berufsdetektive«, Hotline +49800884444Mehr