Mastholte, Sommer am See 2022, Mastholter See, 8. bis 11. September 2022, Update

Update

»Leider haben wir bisher nur sehr wenige Tickets für die Konzerte beim Sommer am See für Freitag, Samstag und Sonntag verkaufen können. Daher verlegen wir die Konzerte an diesen Tagen in den Kultur Güter Bahnhof (KGB) nach Langenberg. Nur das Konzert am Donnerstag Abend mit dem Spielmannszug Mastholter wird am Mastholter See stattfinden«, so die Veranstalter am 5. September 2022.

Das diesjährige Sommer am See Festival am Mastholter See wird fest in weiblicher Hand sein. Nachdem die ursprünglich geplanten #Headliner am Samstag, Sir Simon & Burkini Beach, leider ihre gesamte Tour abgesagt haben, wurden diese durch Juli Gilde ersetzt. Damit wird es, mit Ausnahme des Spielmannszugs am Donnerstag, sowie der Supportband The Cheap Pops am Freitag ausschließlich weibliche #Stimmen zu hören geben.

Spielmannszug Mastholte

Den Auftakt macht am Donnerstag der Spielmannszug der Sankt Jakobus #Schützenbrüderschaft Mastholte unter der Leitung von Bernd Wimmelbücker. Die 60 aktiven Mitglieder präsentieren ein abwechslungsreiches Programm von Marschmusik, über Samba und Polkas bis zum #Abba Medley.

Donnerstag, 8. September 2022, 19 Uhr, Vorverkauf 5 Euro, Abendkasse 8 Euro

The Ramonas, Support The Cheap Pops

Wie der Name »The Ramonas« schon sagt, handelt es sich bei den 4 #Mädels aus# England um eine weibliche Tribute Band der Punk Rock Ikone #Ramones. Einige sagen, dass es einfach ist, die Ramones Melodien zu spielen, aber den Vibe und die Essenz einer so beliebten Band einzufangen, gemischt mit der erforderlichen Geschwindigkeit und Ausdauer, ist keine leichte Aufgabe. Seit 2016 präsentieren sie auch eigenes Material, das von den Kritikern begeistert aufgenommen wurde. Cloey, Pee Pee, Rohnny & Cammy sind definitiv hier, um zu bleiben! Supported werden die Mädels von der Newcomer 90s #Pop #Punk #Band »The Cheap Pops« aus Wermelskirchen.

Freitag, 9. September 2022, 19 Uhr, Vorverkauf 15 Euro, Abendkasse 19 Euro

Juli Gilde, Thala, Oska

Juli Gilde ist eine echte Entdeckung. Als Support für Die Höchste Eisenbahn oder bei allerersten Festivals 2021 hat Juli Gilde aus dem Berliner Speckgürtel in den letzten Wochen eimerweise Herzen erobert. #Eisenbahn Sänger Francesco Wilking schrieb sogar »Nächstes Jahr bist Du die Headlinerin!« unter einen ihrer Insta Posts. Studioeinladungen von DLF Kultur, RBB radioeins, RBB Fritz oder FluxFM folgten, lange bevor das vorliegende Debüt überhaupt erschienen war. Juli Gilde ist 20 Jahre jung, doch durch die unbeschwerte Leichtigkeit ihrer Songs schimmert eine melancholische Reife, die von Dota Kehr oder Judith Holofernes stammen könnte. Und dann noch diese Stimme, die einen ganz tief drinnen packt und der man dann stundenlang zuhören möchte.

Thala erlangte internationale Aufmerksamkeit als eine der vielversprechendsten Künstlerinnen 2021 – sie konnte Airplay bei BBC1 Radio und anderen Radiosendern auf der ganzen Welt, von Australien bis Argentinien, ergattern. In Berlin geboren und aufgewachsen, absolvierte Thala 2019 erste Auftritte bei #Open #Mic Events und als Straßenmusikerin. Schon nach wenigen Monaten wurden ihr Supportslots für international bekannte Bands angeboten, und sie zog die Aufmerksamkeit vieler in der Musikbranche auf sich. Thala kombiniert veträumte Klanglandschaften mit nachdenklichen Texten. Ihr Sound orientiert sich an den Vibes der 70er Jahre als auch am Shoegaze und Psych der 80er und 90er. Ihre bewunderswerten Songwriting-Skills, die engelsgleiche, charakteristische Stimme und ein Charisma, das das internationale Rampenlicht antizipiert, lassen sie aus dem riesigen Pool an Newcomern herausstechen.

Oska, »Erbe«, ist ein Begriff, der für unterschiedliche Menschen Unterschiedliches bedeuten kann. Für die einen geht es dabei einfach um Blutsverwandtschaft. Anderen geht es dabei darum, gute Entscheidungen zu treffen, die sich auf zukünftige Generationen auswirken. Für die gebürtige Österreicherin Maria Burger, die als Indie-PopSinger/Songwriterin Oska #Musik macht, umfasst dieser Begriff beides. Dieses Thema zieht sich auch durch ihr beeindruckendes Debütalbum »My world, My love, Paris«. Als Oska erschafft Maria eine verlockende Welt strahlender Melodien, groovender Rhythmen und poetischer Lyrics, die Geschichten erzählen. »My world, My love, Paris« ist trotz der unterschiedlichen Themen ein Schnappschuss einer jungen Frau, die versucht, aus dem Älter-Werden in einer zunehmenden unsicheren Zeit klug zu werden. Perspektiven, Beziehungen und die Welt an sich sind im ständigen Wandel – »My world, My love, Paris« versucht, darin einen Sinn zu erkennen.

Samstag, 10. September 2022, 16 Uhr, Vorverkauf 25 Euro, Abendkasse 30 Euro

Liv Solveig, Desi, Linn Koch Emmery, Intergalactic Lovers

Die Musik der begnadeten, norwegisch deutschen #Singer #Songwriterin Liv Solveig, entfaltet ihre anmutende Schönheit aus der Ruhe. Ihr Sound rauscht und pulsiert, als wäre man auf dem Weg aus tiefen Wäldern, hinein in die Großstadt. Aufgewachsen in Süddeutschland und in einer Hütte im skandinavischen Wald, zog es Liv Solveig nach dem Violinstudium in Karlsruhe zum Jazzgesangstudium nach New York. Dort sog sie die Stimmen der Stadt ebenso auf wie die Stille des Sunndalsfjord in Norwegen. Daraus entstanden ist ihr: »Scandinavian Symphonic Indie« – atmosphärisch dicht und nebelverhangen schön. Im Mai 2021 erschien ihr Debütalbum »Slow Travels«. Es ist die Geschichte von Liv Solveig selbst. »Es ist eine Ode an den Delay«, sagt sie und lächelt. Die Stücke auf dem Erstling sind wie ein Patchwork aus Einflüssen der Welt, die die Künstlerin zu einer musikalischen Heimat zusammenfügt: Klassik-Background, Harlemer Jazz-Einflüsse, Folk-Spirit eines früheren Projekts. Über den komplexen Arrangements schwebt Livs Stimme, oder besser gesagt, ihre Stimmen: Choräle, die sowohl an die Gesänge des indigenen Volks der Samen erinnern, als auch Spuren ihrer Kindheit sind, da Liv Solveig die Tochter einer Organistin und eines Pfarrers ist. Sie ist von Bach ebenso inspiriert wie etwa von Sigur Ros. Liv Solveig ist live ein Erlebnis: Wie ein Solo-Orchester gibt sie jedem Instrument eine Stimme und scheint alles für einen Augenblick anhalten zu können. Ihre Spezialität: Das Spiel mit dem Geigenbogen auf der E-Gitarre. Ob im Trio oder mit großer Bandbesetzung, Liv Solveig dirigiert mit einem Klangteppich aus großartigen und opulenten Arrangements jedes Konzert und zieht mit ihrer magischen Stimme ihr Publikum unweigerlich in ihren Bann.

Die gebürtige Duisburger Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin Desiree Klaeukens nennt sich von nun an Desi.
Ihre erste Single »Halt nicht fest« – produziert von Tobias Siebert – ist ein Indie-rockigiges Trennungslied und besingt das emotionale Wirrwarr gegen Ende einer zwischenmenschlichen Liebesbeziehung. Emotionen, die unser Verstand nur in Widersprüchen auszudrücken weiß. Das erinnert alte Indiehasen an #Collage #Radios, an Raucherecken, an Urlaube an der Nordsee mit einem Mixtape voller schrammeliger Lieblinglieder.

Die Musik der jungen Schwedin Linn Koch-Emmery klingt satt und voll. Ganz einfach so, als würde eine mindestens vierköpfige Band hinter der Sängerin stehen. Dem ist aber gar nicht so, sie hat einfach ein Gespür für saftigen, erdigen Rock. Der perfekte Indie-Sound vollgepackt mit rockigen Gitarrenriffs, experimentellen Fuzz Elementen und eingängigen Pop-Refrains. Dass sie es live richtig draufhat, bewies sie 2018 unter anderem als Support für Johnossi und auf dem Reeperbahn Festival. Danach folgte eine Supporttour für Trancyanne und Danny. 2019 ging es dann auf erfolgreiche Festival Tour. Linn wusste beim Eurosonic, dem The Great Escape, Orange Blossom, Spot, Koll an Aktion, Le Printemps zu überzeugen.

Wir schreiben das Jahr 2008. Irgendwo in Belgien, genauer gesagt in Aalst, beschließen 4 Freunde, zusammen unter dem Label Intergalactic Lovers Musik zu machen. Bereits ein Jahr später feiert die Band mit dem Namen Intergalactic Lovers ihre ersten Erfolge. 2011 erscheint ihr Debütalbum »Greetings and Salutations«. Die Presse ist begeistert, die Konzerte von Enthusiasmus geprägt. 2021 und 13 Jahre später haben die Sängerin Lara Chedraoui, Gitarrist Maarten Huygens, Bassist Raf De Mey und Drummer Brendan Corbey insgesamt drei erfolgreiche Alben (neben dem Debüt sind das »Little Heavy Burdens« (2014) und »Exhale« (2017)) veröffentlicht und jede Menge zusammen erlebt. Sie kennen sich in und auswendig, haben viel zusammen durchgemacht, sowohl privat als auch professionell. Die unzertrennlichen Vier sind nun bereit für einen neuen Abschnitt in der Karriere der Intergalactic Lovers.

Bei den Intergalactic Lovers gibt es keine Hierarchie – stattdessen setzt die Band auf gemeinsame Dialoge. »So etwas kann aber auch zu Entscheidungsschwierigkeiten führen«, erklärt Maarten. Für das neue Album sollte deshalb ein Produzent die leitende Rolle übernehmen. Luuk Cox, auch als Shameboy bekannt, bewegt sich eigentlich in anderen musikalischen Welten (#Elektro, #Pop und #Indie). Kein Wunder also, dass das neue Intergalactic Lovers Album, unter Shameboys’ Einfluss, einen elektronischen Touch bekommen hat – eine logische und notwendige Evolution, findet die Band; ein hybrider Übergang zu einem neuen Territorium.

Sonntag, 11. September 2022, 16 Uhr, Vorverkauf 29 Euro, Abendkasse 35 Euro

Vorverkauf unter www.kgb-langenberg.de/tickets, im Sound Store und an allen Eventim Vorverkaufsstellen.