Randstad IFO Umfrage, Unternehmen unterstützen Angestellte wegen hoher Inflation

München, 13. Juli 2022

Ein knappes Drittel der deutschen Unternehmen unterstützt seine Angestellten mit Tankgutscheinen. Das geht aus der jüngsten Personalleiterbefragung durch das IFO Institut in Kooperation mit Randstad hervor. Danach sind es genau 32 Prozent. »Vorwiegend kleine und mittelständische #Industriebetriebe und Handelsbetriebe beteiligen sich an den #Fahrtkosten ihrer #Mitarbeiter«, sagt IFO Expertin Julia Freuding.

Eine Einmalzahlung tätigen 22 Prozent der befragten Unternehmen. Eine allgemeine Unterstützung bei den Fahrtkosten zahlen 21 Prozent und einen #ÖPNV Zuschuss 18 Prozent. Gleichzeitig stellen 19 Prozent ihren Angestellten frei, mehr von zu Hause zu arbeiten, durchschnittlich 8,5 Tage im Monat. »Diese Maßnahme wird vor allem von Dienstleistern angeboten«, sagt Freuding. Jeder dritte in der Branche bietet durchschnittlich 9,0 zusätzliche Tage im Monat an. Dagegen gewährt nur 1 Prozent der Firmen einen Zuschuss zu den privaten Stromkosten.

Trotz der wirtschaftlich angespannten Lage führen 84 Prozent der befragten Unternehmen Lohnerhöhungen für das Jahr 2022 wie 2021 geplant durch. »Diese Zahl dürfte unter anderem die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung des Mindestlohns beinhalten«, sagt Freuding. Nur 9 Prozent stellen eine geplante Lohnerhöhung zurück. Auch Bonuszahlungen werden wie geplant ausgezahlt. Das trifft auf gut die Hälfte der Unternehmen zu.

Die aktuellen Umfrageergebnisse sind hier nachzulesen …

Weitere Informationen zur Randstad IFO Personalleiterbefragung hier

Der IFO #Podcast »Wirtschaft für alle« findet sich hier

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Über das IFO Institut

Information und Forschung: Dafür steht das IFO Institut seit seiner Gründung im Januar 1949. Es ist eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Europa. Seine Forschung untersucht, wie staatliches Handeln wirtschaftlichen Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig wahren und steigern kann. Das IFO Institut kooperiert eng mit der Ludwig Maximilians Universität, dem Center for Economic Studies (CES) und der CESIFO GmbH und ist Mitglied der Leibniz Gemeinschaft.