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Velux: fünf Hektar Glück, ein Bed and Breakfast in Aldingham, Großbritannien

In Aldringham in der englischen Grafschaft Suffolk beeindruckt das #Hotel »Five Acre Barn« durch seine verwinkelte Satteldachkonstruktion und die Holzschindelverkleidung mit einer außergewöhnlichen Optik.

Lesedauer 3 Minuten, 59 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 26. Dezember 2021, DOI: https://www.guetsel.de/content/33535/4753588.html
Velux: fünf Hektar Glück, ein Bed and Breakfast in Aldingham, Großbritannien
Das rohe Holz der Schindeln altert je nach Sonnen- und Regeneinstrahlung an jeder Fassade unterschiedlich. Foto: Blee Halligan, Sarah Blee, Velux

Velux: fünf Hektar Glück, ein Bed and Breakfast in Aldingham, Großbritannien

Hamburg, Dezember 2021

In Aldringham in der englischen Grafschaft Suffolk beeindruckt das #Hotel »Five Acre Barn« durch seine verwinkelte Satteldachkonstruktion und die Holzschindelverkleidung mit einer außergewöhnlichen Optik. Es handelt sich dabei um einen Anbau, der den Ostflügel eines bestehenden sanierten Gebäudes ersetzte, idyllisch gelegen auf einem großen Grundstück, umgeben von Mischwald und doch verkehrsgünstig nah an einer Hauptstraße.

Nachdem die heutigen Besitzer Bruce Badrock und David Woodbine lange in London gelebt und gearbeitet hatten, wollten sie ein neues Kapitel ihres Lebens auf dem Lande beginnen. Sie kauften eine in die Jahre gekommene Scheune inklusive des fünf Hektar großen Grundstücks und planten, dort ein Hotel zu eröffnen. Die Grafschaft Suffolk ist dafür prädestiniert. Ist es doch eine malerische, lebendige Gegend nur zwei Autostunden von London entfernt und ein beliebtes Ziel für Wochenendausflüge.

Den Auftrag für die Sanierung und Umgestaltung der Scheune vergaben sie an Blee Halligan – ein recht junges, aber bereits sehr erfolgreiches und preisgekröntes Architekturbüro. Wichtig war den Bauherren dabei, dass nachhaltige und einfache Materialien zum Einsatz kommen sollten, die so weit wie möglich aus der Region stammen. Der Entwurf von Blee Halligan sah vor, die Scheune unter Bewahrung des historischen Charmes behutsam umzubauen. Das lohnte sich jedoch nicht für den in den 70er-Jahren an der Ostseite erfolgten Anbau eines Wohngebäudes. Dieser sollte abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden, so dass im Zusammenspiel mit der renovierten Scheune ein zeitgemäßes Ensemble entstehen würde. Hervorzuheben ist dabei der nachhaltige Ansatz, dass trotz des großen Grundstücks die bebaute Fläche und damit der versiegelte Boden kaum ausgeweitet wurden. In der Scheune fanden gemeinschaftliche genutzte Flächen wie großzügige Aufenthalts- und Essbereiche sowie die Wohnung der Eigentümer ihren Platz.

Besonders interessant ist der Neubau: Das Volumen des neuen Gebäudes ist eine komplexe Variation des Themas Satteldach. Die kosteneffiziente Holzrahmenkonstruktion ist etwas niedriger als die Scheune. Holzschindeln an den Fassaden und am Dach betonen das moderne und skulpturale Erscheinungsbild des Anbaus. Das rohe Holz der Schindeln altert an jeder Fassade unterschiedlich, je nach Sonnen- und Regeneinstrahlung, im Einklang mit dem Garten um das Gebäude. Dachrinnen und Fallrohre sind dank einer raffinierten, aber kostengünstigen Detaillösung versteckt. Die von Architekt Greg Blee als "Brücke“ bezeichnete Verbindung zwischen dem alten und neuen Teil verschmilzt dank ihrer dunklen Farbe mit der Umgebung.

Im Neubau befindet sich heute der Hotelbereich. Das Gebäude sollte so niedrig wie möglich sein, da das Ziel der Architekten war, die Höhe der Bestandbauten in der Umgebung zu respektieren. Die Herausforderung war gleichzeitig, innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens so viele Räume wie möglich in das kompakte Volumen zu integrieren. »Unsere #Kunden wollten, dass der neue Teil zeitgemäß und skulptural ist und gleichzeitig zur alten Scheune passt. Aus diesem Grund, aber auch aus finanziellen Gründen, mussten wir so viel Wohnraum wie möglich in ein sehr kompaktes Volumen packen«, erklärt Greg Blee. Die Lösung dafür war die Schaffung eines Obergeschosses über dem Korridor. Durch diese zweite Ebene konnten entlang des hellen Korridors mit kleinen Tischen und gemütlichen Nischen fünf Wohneinheiten eingerichtet werden: Vier davon jeweils mit Bad und Sitzecke mit TV im Erdgeschoss sowie einem Bett in einer gemütlichen Ecke unter dem Dach, alle erhellt durch große Dachfenster. Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, diese Art von Grundriss zu schaffen. »#Dachfenster ermöglichen eine optimale Querlüftung sowie einen romantischen Blick über die Baumkronen in Richtung Himmel, direkt vom Bett aus«, beschreibt Greg Blee die Vorteile, von denen heute insbesondere die Gäste des »Five Acre Barn« profitieren. Der Einsatz von #Velux #Fenstern bereichert die Innenräume zudem mit Lichteinfall aus verschiedenen Richtungen. Die einzelnen Wohneinheiten sind unterschiedlich gestaltet. Gemeinsam haben sie jeweils #Balkontüren, die von den durch das Dach zusätzlich belichteten sonnendurchfluteten Räumen direkt in einen wilden, duftenden #Garten führen. Während der Ausblick in den Garten mit seiner dichten Bepflanzung für Intimität sorgt, schafft das #Dachfenster Offenheit und himmlische Weite. Die Gäste, die morgens vom Bett aus auf die sich bewegenden Baumkronen und das Wolkenspiel über dem Garten der »Five Acre Barn« blicken, stimmen dem zweifellos zu. Weite Teile des Gartens wurden bewusst nicht kultiviert. Durch das Bewahren von Wildblumenwiesen und dichten Bewuchs blieb nicht nur für die Gäste die ganz besondere Atmosphäre des fünf Hektar großen Grundstücks erhalten. Auch Insekten und Wildtieren wird weiterhin ein attraktiver Lebensraum geboten.

Der Wunsch der Besitzer Bruce Badrock und David Woodbine, mit dem neuen Kapitel ihres Lebens auf dem Land ihr Glück zu finden, scheint aufgegangen zu sein. Sogar so gut, dass sie mit ihrem Hotel auf dem großen Grundstück nicht nur sich, sondern auch ihre Gäste glücklich machen. Dafür muss man nur mal einen Blick auf die begeisterten #Google-Rezensionen zum »Five Acre Barn« werfen. Fünf Hektar Glück scheinen nicht übertrieben zu sein.

Projekt Daten

Salenti

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