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Der »Wahl-O-Mat« in Gütersloh

Eine zufällige Auswahl der »Wahl-O-Mat« erhält nach dem Abschluss des »Wahl-O-Mat« die Möglichkeit, sich an einer Umfrage zu beteiligen

Lesedauer 2 Minuten, 24 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 5. September 2021, DOI: https://www.guetsel.de/content/27450/7130144.html
Der »Wahl-O-Mat« in Gütersloh
Grafik: BPB

Die Nutzer des »Wahl-O-Mat«

Eine zufällige Auswahl der »Wahl-O-Mat«-Benutzer erhält nach dem Abschluss des »Wahl-O-Mat« die Möglichkeit, sich an einer Umfrage zu beteiligen. Die Umfrage wird von der »Wahl-O-Mat«-Forschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter Prof. Dr. Stefan Marschall erstellt und ausgewertet. 

Aus diesen Umfrage-Ergebnisse liegen Informationen über die Zusammensetzung der »Wahl-O-Mat«-Nutzerschaft vor. Die Daten schwanken zwischen den verschiedenen Wahlen, ergeben aber insgesamt ein übereinstimmendes Bild: Die Mehrheit der »Wahl-O-Mat«-Nutzerinnen und -Nutzer ist männlich, Frauen sind nur für 25 bis 45 Prozent der Nutzungen verantwortlich. Ein Drittel der »Wahl-O-Mat«-Nutzer ist unter 30 Jahren alt. Ein Viertel der »Wahl-O-Mat«-Nutzer ist 50 Jahre oder älter. Von Hundert »Wahl-O-Mat«-Nutzern geben zwischen zehn und 20 Nutzer an, nicht politisch interessiert zu sein. Drei Viertel aller »Wahl-O-Mat«-Nutzer besitzen einen Universitäts- beziehungsweise Hochschulabschluss, Abitur oder die Fachhochschulreife Zwischen fünf und 15 Prozent der »Wahl-O-Mat«-Nutzer sind Mitglied einer politischen Partei.

Die Wirkung des »Wahl-O-Mat«

Was erwarten die Nutzerinnen und Nutzer vom »Wahl-O-Mat«? Und wie treffgenau ist sein Ergebnis? Die begleitende »Wahl-O-Mat«-Forschung beantwortet die Fragen nach der Wirkung des »Wahl-O-Mat«.

Eine zufällige Auswahl der »Wahl-O-Mat«-Nutzerinnen und --Nutzer erhält nach dem Abschluss des »Wahl-O-Mat« die Möglichkeit, sich an einer Umfrage zu beteiligen. Die Umfrage wird von der »Wahl-O-Mat«-Forschung der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter Prof. Dr. Stefan Marschall erstellt und ausgewertet. 

Aus diesen Umfrage-Ergebnisse liegen Hinweise über die Motivation der »Wahl-O-Mat«-Nutzerinnen und Nutzer vor und welche Erkenntnisse und Impulse sie aus dem »Wahl-O-Mat« ziehen. 

Weshalb wird der »Wahl-O-Mat« genutzt?

Die meisten »Wahl-O-Mat«-Nutzerinnen und -Nutzer sind nicht völlig orientierungslos. Mehr als 90 Prozent besitzen schon vor der Nutzung des »Wahl-O-Mat« eine klare Position für ihre Wahlentscheidung. Die Hälfte der Nutzerinnen und Nutzer möchte anhand der im »Wahl-O-Mat« ausgewählten Themen den eigenen Standpunkt überprüfen. Etwa jeder achte Nutzung dient der Orientierung für die eigene Wahlentscheidung. Etwa jeder oder jede Zehnte möchte mehr über die Positionen der Parteien erfahren.

Weitere häufige Gründe, den »Wahl-O-Mat« zu nutzen, sind Neugierde, das Interesse an den Themen der Wahl oder die Suche nach einer Überraschung.

Was leistet der »Wahl-O-Mat«?

85 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer macht der »Wahl-O-Mat« Spaß. Rund 70 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer erkennen durch den »Wahl-O-Mat« klarer die Unterschiede zwischen den Parteien. Durch einen »Wahl-O-Mat« zu einer Landtagswahl werden drei Viertel der Nutzer auf die landespolitischen Themen aufmerksam. Zwischen sieben und acht von zehn Nutzerinnen und Nutzern wollen mit Freunden, Kollegen oder der Familie über das eigene »Wahl-O-Mat«-Ergebnis sprechen. 60 Prozent der »Wahl-O-Mat«-Nutzerinnen und -Nutzer wird durch den »Wahl-O-Mat« motiviert, sich weiter politisch zu informieren. Etwa 60 Prozent der »Wahl-O-Mat«-Nutzerinnen und -Nutzer, die zuvor nicht wählen gehen wollten, werden durch den »Wahl-O-Mat« motiviert zur Wahl zu gehen. Der »Wahl-O-Mat« ist treffgenau: Mehr als 90 Prozent der Nutzer mit einer klaren politischen Positionierung finden sich genau oder in etwa bei ihrer präferierten Partei wieder.


Salenti

Kommentar von Gütsel, 4. September 2021, 14.42 Uhr

Der »Wahl-O-Mat« ist prima gemacht. Was das wohl gekostet hat? Er krankt lediglich daran, dass es ja bekanntlich nur am Rande um Inhalte geht. Die Volatilität der Umfragewerte beweist das. Als ob die Masse ihre politischen Überzeugungen im Wochentakt ändern würde. Im Grunde genommen hat sie so etwas gar nicht.

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