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»Tag der Kinderbetreuung«


Raphael Tigges sagt »Danke« in Kita St. Christina …

Artikel vom 16. 5. 2018
»Tag der Kinderbetreuung«
Sagte am »Tag der Kinderbetreuung« mit einem kleinen Geschenk Dank für die aufopfernde Arbeit der Erzieherinnen und Erzieher: Der Landtagsabgeordnete Raphael Tigges bei Kita-Leiterin Theresa Homeier in der Kindertageseinrichtung Familienzentrum St. Christina in Herzebrock-Clarholz
Am vergangenen Montag hat der diesjährige »Tag der Kinderbetreuung« stattgefunden. Der im Jahr 2012 ins Leben gerufene Aktionstag liegt in jedem Jahr auf dem Montag nach Muttertag. Der Landtagsabgeordnete Raphael Tigges (CDU) hat den Tag der Kinderbetreuung zum Anlass genommen, den Erzieherinnen und Erziehern für ihre wichtige Arbeit für die Familien und die Gesellschaft zu danken.

Tigges besuchte dazu die Kindertageseinrichtung Familienzentrum St. Christina in Herzebrock-Clarholz. »Neben dem Ausdruck von Dank und Anerkennung geht es mir bei dem Besuch auch um die Information vor Ort«, so Tigges, der im Landtag Mitglied im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend ist. »Nur so können wir in Düsseldorf die Weichen richtig stellen.« Dort ist die CDU/FDP-geführte Landesregierung zurzeit dabei, das Kinderbildungsgesetz (Kibiz) zu evaluieren und neu aufzustellen. Kritische Aspekte sind der Personalschlüssel bezogen auf die Kinderzahl, die Leitungsfreistellung, Kindpauschalen, Buchungszeitoptionen und das Ansehen des Berufsfeldes. Hinzu kommen bessere Anreize für die Ausbildung sowie mehr Gerechtigkeit bei der Bezahlung im Verhältnis von Ergänzungskräften zu Fachkräften. Wichtiger als finanzielle Aspekte sieht Einrichtungsleiterin Theresa Homeier aber Investitionen in die Arbeitsentlastung und die Gesundheit der Erzieherinnen und Erzieher. Denn Erkrankungen des Personals würden durch die ständig wachsende Arbeitsbelastung deutlich zunehmen.

Im Gespräch mit der Einrichtungsleitung wurden die Probleme deutlich, denen sich die Kitas in der täglichen Praxis gegenübersehen: Dazu gehört die überbordende Bürokratie mit einer Anzahl zum Teil schwer verständlicher Regelungen. So sollen die Kinder in den Bädern aus hygienischen Gründen keine Stoffhandtücher mehr benutzen, sondern Einwegpapiertücher. Essen, das einmal auf dem Tisch stand, darf nicht weiterverwertet oder mit nach Hause genommen werden. "Bei uns wandern täglich große Mengen an Essen und Obst in den Müll", sagt Homeier. »Das ist kein gutes Vorbild für die Kinder. Außerdem geht durch die ganzen bürokratischen Regelungen und Dokumentationspflichten die Zeit für die Arbeit am Kind verloren.« »Beispiele, die die negativen Folgen von Regelungswut zeigen«, sagt Tigges. »Auch dies sind Dinge, die auf den zuständigen Ebenen überdacht werden müssen.«

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