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»Derzeit«


Künstler aus dem Kreis Gütersloh vom 10. Juni bis zum 8. Juli 2018 …

Artikel vom 16. 5. 2018
»Derzeit«
»Derzeit« ist ein Ausstellungsformat des Kunstvereins Kreis Gütersloh, das jährlich eine Auswahl aus dem breiten Repertoire des künstlerischen Schaffens im Kreis Gütersloh präsentiert. Dieses Jahr stellen wir aktuelle Arbeiten von fünf Künstlern vor.

Irmela Osthus

Neben anderen Arbeiten zieht sich seit Jahren wie ein roter Faden durch die Malerei von Irmela Osthus das Thema der Schrott-Bilder. Immer wieder angezogen und fasziniert von der Materialität der Schrottplätze findet sie dort ihre Bildideen. Es sind Ausschnitte aus den sich türmenden Materialbergen. Die Oberfläche des Gesehenen wird in Malerei verwandelt. Waren die frühen Arbeiten noch streng geometrisch, sieht man jetzt bewegte Formen, die wie komponiert wirken. Die ursprünglichen Gegenstände haben ihre Bedeutung verloren und werden zur abstrakten Malerei.

Frank Schmidts

In seiner Serie »nicht sehen, sondern spüren« zeigt Frank Schmidts gefühlte Portraits. Nicht das vordergründig Sichtbare eines Menschen interessiert ihn, sondern das authentische innere Rätsel. So zeigen seine Portraits Ungeschöntes, Schutzloses ohne Maske. Dem Auge bietet sich kein gewohnter formaler Halt. Durch Verfremdung der äußeren Form des Kopfes, durch Verzerrung, Deformierung und Zerfließen vermitteln die Arbeiten einen direkten Zugang zum Gespür. Und so bleibt dem Betrachter, genau wie dem Künstler selbst, der porträtierte Mensch geheimnisvoll.

Anna Bella Eschengerd

Es gehört zum Leben von Anna Bella Eschengerd wie das Essen, auf Ereignisse und Begegnungen zu reagieren und durch künstlerische Äußerungen in Resonanz zu treten – mit Performances/Sprachimprovisationen und Zeichnungen. So sind ihre Zeichnungen auch als Resonanzlinien zu verstehen. Sie zeigen das breite Spektrum der unfassbaren Eindrücke ihrer Umgebung auf – der Bleistift im Dialog mit dem Blatt. Die Figuren entstehen aus sich selbst heraus und fordern ihre Lebensträume. Sie werden zu Hauptdarstellern weiter entwickelt. Es sind Mikroszenarien – eine kryptographische Welt zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. 

Günter Specht

Günter Specht versteht seine Zeichnungen als poetische Notizen, Anmerkungen eines stillen Beobachters. In cartoonhaft zugespitzten Arbeiten kommentiert er Menschliches oder wandelt lustvoll auf dadaistischen Wegen. Vor vielen Jahren begann die Serie, gezeichnet für ein kleines Kunstmagazin und ist bis heute fortlaufend im Internet zu sehen. Seine Zeichnungen spiegeln seine Haltung: Kritisches lächelnd kredenzen, Absurdes tiefgründig belegend, Dadahaftes hochamtlich besingend.

Void

»Pictures in time« zeigt zeitbasierte Kunst von Void. Über 2000 Einzelfotos wurden hier zu einem grafisch anmutenden Film komponiert. Strukturen des urbanen Lebens, verdichtet zu Mustern, die den Unterschied zwischen Dorf und Stadt verschwimmen lassen. Die Bilder zeigen die Eroberung des Raumes durch den Menschen. Rhythmische Klänge und Geräusche unterstützen Assoziationen und Verknüpfungen. Die Zeit spielt in diesem Film eine eigene Rolle. Sie zeigt nicht nur die Vergänglichkeit in den Bildern, sondern auch die Dechiffrierung des Films mittels eines Timecode in Einzelbilder. 

10. Juni bis zum 8. Juli 2018
Kunstverein Kreis Gütersloh e. V.
Veerhoffhaus, Am Alten Kirchplatz 2 
33330 Gütersloh
www.kunstverein-gt.de
Donnerstags und freitags 15 bis 19 Uhr und samstags und sonntags 12 bis 19 Uhr 

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