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Holzpellet-Heizanlage in Betrieb genommen


Reduzierung der Kohlendioxyd-Emission am Städtischen Gymnasium um 80 Prozent …

Artikel vom 16. 5. 2018
Holzpellet-Heizanlage in Betrieb genommen
Am Städtischen Gymnasium wurde die neue Pellet-Heizungsanlage bereits im Februar in Betrieb genommen: (von rechts): Schulleiter Axel Rotthaus, Hausmeister Michael Elmer, Klimaschutzmanager Helmut Hentschel, Fachplaner Robert Kitzig-Elbracht und Peter-Heinz Woste vom Technischen Gebäudemanagement
Gütersloh (gpr). Bereits im kalten März konnte der Wärmebedarf des Städtischen Gymnasiums zu mehr als 80 Prozent durch die neue Holzpellet-Heizungsanlage gedeckt werden. Im Untergeschoss des Klassentraktes wurden zwei Pellet-Kessel mit zusammen 435 kW Leistung installiert. Die vorhandenen Erdgaskessel bleiben zur Abdeckung der Spitzenlast und für den Sommerbetrieb stehen. Die Heizungsumstellung ist, neben dem laufenden Sanierungsprogramm der städtischen Gebäude, eine klimafreundliche Lösung, um den Wärmebedarf abzudecken. Gute Erfahrungen mit Holzpellet-Heizanlagen habe die Stadt Gütersloh bereits in mehreren Schulen gemacht, darunter die Grundschule Sundern, die Anne-Frank-Schule und auch in einer städtischen Kita, so Heinz-Peter-Woste vom Technischen Gebäudemanagement der Stadt Gütersloh.

Hausmeister Michael Elmer hat sich mit der Bedienung der neuen Heizungsanlage vertraut gemacht und erste Erfahrungen gesammelt. Die Anlieferungen der Pellets finden freitags, außerhalb der Unterrichtszeiten statt. Nicht nur um die Anlieferung, sondern auch um die Reinigung und die Abfuhr der Asche kümmern sich Michael Elmer und seine Kollegen. Die Pellets werden aus Niedersachsen geliefert und vom Silofahrzeug über eine Rohrleitung mit Druckluft in das Lager geblasen.

Die beiden Kessel wurden Ende Februar in Betrieb genommen. Die Leistung wurde auf zwei Kessel aufgeteilt, um den wechselnden Bedarf der Schule ohne Verluste bedienen zu können. Der Einbau der Kessel und des Pelletlagers im Untergeschoss war räumlich eine Herausforderung. Besonders hervorzuheben ist deshalb, dass Platz gefunden wurde für eine hochmoderne Feinstaubabscheidung durch Elektrofilter. Das gehe über die gesetzlichen Vorgaben hinaus, betont Klimaschutzmanager Helmut Hentschel, der im Rahmen der Energieaktionstage die Gelegenheit nutzen wird, um über die neue Anlage zu informieren.

Mit der Umstellung sinken die CO2-Emissionen von fast 400 auf 80 Tonnen. Dafür hat die Stadt Gütersloh Im Rahmen des Klimaschutzmanagements vom Bundesministerium für Umwelt einen Zuschuss von 142.750 Euro erhalten. Die Gesamtkosten betragen etwa 350.000 Euro. Der Bund fördert 50 Prozent der Investition, die Planungskosten hat die Stadt allein getragen.

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