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Straßenbauprogramm 2018 des Kreises


K14 läuft nach Plan, K42 startet im Frühjahr …

Artikel vom 1. 2. 2018
Straßenbauprogramm 2018 des Kreises
Man sieht, dass man nichts sieht: Weil die Sicht eingeschränkt ist, taucht der LKW recht plötzlich auf. Damit die Radfahrer und Fußgänger bessere Sicht haben, wird im Zuge des Radwegebaus an der K42 und dem Straßenausbau einem Teilstück auch die Landesstraße auf 300 Metern verschwenkt, Foto: Kreis Gütersloh
Ganz so viele Bautätigkeiten wie im Rekordjahr 2017 wird der Kreis Gütersloh in diesem Jahr nicht in Angriff nehmen. Die Abteilung Tiefbau stellte das Bauprogramm jetzt im Straßen- und Verkehrsausschuss vor. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 2,5 Millionen Euro, davon sind 1,75 Millionen Euro eigene Haushaltsmittel, der Rest Zuschüsse.

1,09 Millionen Euro entfallen auf Fahrbahnen, 200.000 Euro auf Brücken, 600.000 Euro auf Radwege und 250.000 Euro auf Grunderwerb. Großprojekt Nummer eins in 2018 ist das Großprojekt Nummer eins aus dem Vorjahr: In Harsewinkel wird weiter an der Ortsdurchfahrt K14 (Tecklenburger Weg/Prozessionsweg) gearbeitet. Zusammen mit der Stadt, die die Leitungen neu verlegt, wird seit dem Sommer vergangenen Jahres gearbeitet. Bisher läuft alles nach Plan und derzeit deutet alles daraufhin hin, dass Ende 2018 die Bauarbeiten abgeschlossen sein werden. Derzeit ist Bauabschnitt zwei von vier an der Reihe.

Die zweitgrößte Baumaßnahme ist der Neubau eines Geh- und Radweges an der K 42 (Österwieher Straße) zwischen der Landesstraße L 867 (Neuenkirchener Straße) im Süden und der K 41 (Reckerdamm) im Norden. Zudem wird im südlichen Abschnitt die Straße ausgebaut, eine Brücke über die Wapel erneuert und die Landstraßenanbindung umgestaltet. Damit schließt der Kreis eine etwa 2,2 Kilometer lange Lücke im Radwegenetz. Das besondere an der Baumaßnahme: Im gleichen Zug wird eine Gefahrenstelle entschärft. Dort wo die K 42 auf die L 867 trifft, wird die Landesstraße ein Stück verlegt, sodass sie nicht mehr in einem so engen Winkel um den Spitzkrug herumführt. »Gerade für Radfahrer und Fußgänger, die vom südlich der Landstraße gelegenen Radweg nach Norden wollen, ist die Sicht zurzeit noch sehr eingeschränkt«, erläutert Henrik Egeler, Leiter der Abteilung Tiefbau. Radfahrer und Fußgänger würden quasi gegen eine Hausecke schauen. Autofahrer wiederum erkennen Radfahrer und Fußgänger erst spät, weil sie aus dem Hausschatten auftauchen. Auf einer Länge von rund 300 Metern wird deswegen die Landesstraße verschwenkt. Die Kosten für diesen Teil der Baumaßnahme tragen die Stadt Verl und der Kreis Gütersloh jeweils zur Hälfte. Nicht nur ein komplett neuer Radweg entsteht: Auch ein Brückenbauwerk wird erneuert und auf einer Strecke von rund 600 Metern wird auch die Straße von fünf auf 6,50 Meter verbreitert. Der Start der Bauarbeiten wird im März sein, bis Ende Februar werden vorbereitende Gehölzarbeiten erledigt.

Nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht die K28 (Theenhausener Straße) in Werther (Westfalen). Sie soll daher in einem Teilbereich zwischen der L785 (Borgholzhausener Straße) und K27 (Barnhausener Straße) an der Landesgrenze zu Niedersachen auf einer Länge von knapp 1.700 Metern komplett erneuert werden. Auch der Radweg wird auf einer Länge von 900 Metern neu gemacht und dabei auf 2,5 Meter verbreitert. Die Stadt erneuert parallel die Regenwasserkanäle. Der Grunderwerb ist weitgehend abgeschlossen und konnte so optimiert werden, dass ein Fahrbahnteiler in den Straßenabschnitt eingebaut werden kann. »Das unterstreicht auch optisch den Ortseingangsbereich«, so Paul Holke, Sachgebietsleiter Straßenbau. Der Fahrbahnteiler soll der Sicherheit bei der Überquerung dienen – an beiden Seiten befinden sich Bushaltestellen. Ein Förderantrag beim Land ist gestellt, der Bescheid liegt jedoch noch nicht vor. Liegt dieser vor, wird vermutlich gegen Ende des Jahres die Ausschreibung erfolgen können. Baubeginn wäre dann in 2019: »Wenn wir noch im nächsten Winter anfangen würden, hätten wir zwei Winter in der Bauphase. So sparen wir uns einen Winter«, erläutert Holke das Großprojekt für rund 1.140.000 Euro. »Es hat lange gedauert, jetzt wird es was.«

Leicht beschreiben lässt sich die vierte Baustelle des Programms: Sie startet schräg gegenüber des Rathauses von Herzebrock-Clarholz. Dort geht von der B64 die K52 (Otto-Hahn-Straße/Dieselstraße) ab und erschließt das Industrie- und Gewerbegebiet. Nicht zuletzt aufgrund des starken Schwerlastverkehrs seien über die vergangenen Jahre hinweg schwere Fahrbahndeckenschäden entstanden, die sich nicht mehr wirtschaftlich sanieren lassen. Eine großflächige und grundhafte Erneuerung des gesamten Asphaltaufbaus auf einer Länge von 850 Metern sei daher unumgänglich. Eine Herausforderung wird die Verkehrsführung, da die Firmen erreichbar bleiben müssen. Es wird daher abschnittweise gesperrt. Die Baumaßnahme startet im Sommer und wird voraussichtlich zwei Monate dauern. »Wir geben rechtzeitig vor dem Start Hinweise zum Ablauf heraus«, kündigt Egeler an, dessen Team sich mit der Abteilung Straßenverkehr des Kreises und der Gemeinde Herzebrock-Clarholz abstimmt.

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