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Sankt-Elisabeth-Hospital GmbH besteht Krankenhaus-TÜV


Was die Zertifizierung für Krankenhäuser bedeutet …

Artikel vom 21. 11. 2017
Sankt-Elisabeth-Hospital GmbH besteht Krankenhaus-TÜV
Genau hingeschaut: Der TÜV Thüringen hat die Sankt-Elisabeth-Hospital-GmbH auf Herz und Nieren geprüft. Ergebnis: Der Krankenhausverbund ist nach DIN ISO 9001 rezertifiziert.
Gütersloh (seh). Autos müssen regelmäßig die Hauptuntersuchung, umgangssprachlich TÜV, bestehen, um zugelassen zu sein. Bei Krankenhäusern ist das anders: Eine Zertifizierung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Sankt-Elisabeth-Hospital-GmbH lässt sich seit 2005 trotzdem prüfen – Qualitätssteigerung und Transparenz sind die Schlagwörter. Vor kurzem wurde der Krankenhausverbund rezertifiziert.

Warum unterzieht sich das Krankenhaus dieser freiwilligen Prüfung, die keine gesetzliche Pflicht ist, aber Zeit, Arbeitskraft und Geld kostet? »Wir lassen unsere Arbeit von externen Prüfern bewerten, um zu erfahren, was wir gut machen und wo wir noch besser werden können. Die Zufriedenheit und die Sicherheit unserer Patienten stehen im Vordergrund. Außerdem ist die Zertifizierung durch externe Experten ein anerkanntes Qualitätssiegel für unser gesamtes Haus«, erklärt Andrea Pollmeier aus dem Qualitätsmanagement der Klinik.

Im Juli kamen zwei Auditoren vom TÜV Thüringen für vier Tage an die Standorte Gütersloh, Oelde und Harsewinkel. Sie beobachteten den Arbeitsalltag in den einzelnen Bereichen, waren bei Dienstübergaben anwesend, schauten in Patientendokumentationen und Betäubungsmittelschränke, kontrollierten Notrufsysteme und noch vieles mehr. Wie sind Aufnahme, medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung, Entlassung sowie die Einbindung von Sozialdienst, Apotheke und weiteren Bereichen geregelt? Wie wird mit Angehörigen kommuniziert? »Die Auditoren wählen Schwerpunkte aus dem gesamten Krankenhaus zur Prüfung aus«, erläutert Pollmeier. Das Krankenhaus selbst erfährt erst kurz vorher, welche Bereiche begutachtet werden. Im Abschlussgespräch lobten die Auditoren insbesondere die ruhigen und strukturierten Übergaben auf den Stationen sowie die sehr fürsorglichen und engagierten Mitarbeiter. Ergebnis: Die Sankt-Elisabeth-Hospital-GmbH mit ihren Häusern in Gütersloh, Oelde und Harsewinkel ist nach DIN ISO 9001 rezertifiziert.

Die konsequente Kundenorientierung ist neben der Prozessorientierung und der stetigen Verbesserung eine der wichtigsten Grundlagen der Norm. Ziel aller Mitarbeiter muss es demnach sein, im Rahmen der vorhandenen Ressourcen den größtmöglichen Nutzen für die Patienten zu erzielen. Wichtige Instrumente dafür sind das Beschwerdemanagement und die Patientenbefragungen. Auf jeder Station liegen Feedback-Bögen aus, zusätzlich werden Patienten angeschrieben und um Rückmeldung gebeten. Die Antworten werden genutzt, um die Versorgung zu optimieren.

»Das bloße Zertifikat an der Wand bringt nichts, man muss es auch leben. Der Anspruch, immer besser zu werden, wird Alltag«, sagt Pollmeier. So kam es auch, dass der Krankenhausverbund das Thema Patientensicherheit etablierte, noch bevor das so genannte Patientenrechtegesetz im Jahr 2013 in Kraft trat. Zu den Maßnahmen des Hospitals gehört das Patientenarmband, das sicherstellt, dass ein Patient eindeutig erkannt wird. Außerdem die OP-Sicherheitscheckliste mit zahlreichen Kontrollschritten, ohne die ein Patient nicht in den OP eingeschleust werden darf.

Seit der Zertifizierung müssen zudem alle Bereiche des Krankenhauses Jahresziele definieren – ein wichtiger Punkt für die Weiterentwicklung. Auch die Einarbeitung neuer Kollegen und die regelmäßigen Mitarbeitergespräche haben sich durch die Zertifizierung gebessert. »Die Fehlerkultur ist eine ganz andere. Nichts muss so bleiben, nur weil es schon immer so war. Verbesserungen und der Austausch darüber sind ausdrücklich erwünscht. Das wissen die Mitarbeiter und bringen sich gerne ein«, berichtet die Qualitätsmanagementbeauftragte.

»Es ist unser Anspruch, unsere Häuser im Sinne unserer Patienten und unserer Mitarbeiter so zu gestalten, dass Verantwortlichkeiten klar geregelt sind und Strukturen, Prozesse sowie Behandlungsergebnisse ständig verbessert werden«, betont Dr. Stephan Pantenburg, Geschäftsführer der Sankt-Elisabeth-Hospital-GmbH. Die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 ist ein Teil davon.

Hintergrund DIN ISO 9001

Die DIN ISO 9001 ist eine internationale Management-Norm, die branchenübergreifend genutzt wird und auch für das Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen relevant ist. In zehn Kapiteln schildert die Norm Mindestanforderungen, die ein Qualitätsmanagementsystem erfüllen muss. Wichtige Hauptanforderungen sind unter anderem die Prozessorientierung, die stetige Verbesserung und die Kundenorientierung. Für Krankenhäuser besteht keine gesetzliche Pflicht, sich zertifizieren zu lassen. Es sind jedoch mehrere Zertifizierungen möglich: Die bekannteste neben DIN ISO ist die so genannte KTQ-Zertifizierung (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen).

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