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Mit Hildegard Knef übers Parkett geschwebt


Diakonie Gütersloh lud zum Ü70-Tanzcafé …

Artikel vom 3. 11. 2017
Mit Hildegard Knef übers Parkett geschwebt
Rund 100 Gäste feierten beim ersten Ü70-Tanzcafé der Diakonie Gütersloh, Foto: Diakonie
»Für mich soll’s rote Rosen regnen« von Hildegart Knef, Frank Sinatras »New York, New York«: Lieder wie diese wecken Erinnerungen. Zumindest bei der älteren Generation. Kein Wunder also, dass diese Stücke beim ersten »Ü70-Tanzcafé« der Diakonie Gütersloh besonders gut angekommen sind. Rund 100 Gäste – Kunden der Tagespflegen, Bewohner aus den Pflegewohngemeinschaften und ihre Angehörigen – feierten in der Gütersloher Tanzschule Stüwe-Weissenberg und begaben sich auf eine musikalische Reise durch die 1950er- bis 70er-Jahre.

Der Blick aufs Buffet verriet schon, dass dieser Abend »retro« werden sollte: Spargel-Schinken-Röllchen, Käse-Trauben-Spieße oder die obligatorische Bowle durften früher auf keinem Buffet fehlen. »Wir wollten alles möglichst original gestalten«, erklärte Heike Schulze, Bereichsleitung ambulant betreute Wohngemeinschaften bei der Diakonie, »vom Essen bis zur Musik. In unseren WGs leben vor allem ältere Menschen mit Demenz. Viele Demenzpatienten erinnern sich immer noch gut an ihre Kindheit und Jugend – oder auch an die Zeit als junge Erwachsene. Diese Erinnerungen wollten wir mit dem Tanzcafé ein wenig ›kitzeln‹ – und unsere Bewohner natürlich auch zum Tanzen animieren.«

Erst standen dabei Geschichten und Lieder zum Mitsingen aus den 1950er- bis 70er-Jahren auf dem Programm, bevor Michael Stallmann, Tanzlehrer der Tanzschule Stüwe-Weissenberg, und seine Frau Gaby übernahmen: Sie holten die Gäste auf die Tanzfläche. »Es geht dabei nicht um die einzelnen Schritte«, beschrieb Michael Stallmann. »Jeder kann tanzen wie er will – auch zu dritt oder zu viert.« Das Wichtigste sei die Musik und dass die älteren Menschen diese wiedererkennen könnten. Das war gelungen. Schon beim ersten Lied, »New York, New York«, machten alle bei der Polonaise mit. Zu Hildegard Knefs roten Rosen folgte ein langsamer Walzer, und mit »Tanze mit mir in den Morgen« von Gerhard Wendland ein Tango. Moderner wurde es mit »Atemlos« von Helene Fischer – zwar ein Schlager, aber aus dem Jahr 2013. »Das war ein Renner«, sagte Stallmann lachend. Für den Tanzlehrer und seine Frau war es übrigens nicht die erste Veranstaltung dieser Art: Das Ehepaar und die Tanzschule Stüwe-Weissenberg engagieren sich seit drei Jahren in der Initiative »Wir tanzen wieder«, einem monatlich stattfindenden Tanznachmittag für Menschen mit Demenz.

Heike Schulze, die das Tanzcafé zusammen mit ihrer Kollegin Annegret Walpuski organisiert hatte, zog am Ende ein sehr zufriedenes Fazit der Veranstaltung. »Es war toll«, schwärmte sie. »Sogar Demenzpatienten, die erhebliche Probleme mit dem Sprechen haben, schwebten mit ihren Partnern sprichwörtlich über die Tanzfläche. Das war wirklich berührend und verlangt nach einer Wiederholung.«

www.diakonie-guetersloh.de

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