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Abenteuer mit Donnerlüttken


»Das Böse kommt selten als Wolf daher« – Christian Bahrmann nutzt die Magie der Märchen …

Artikel vom 10. 8. 2017
Abenteuer mit Donnerlüttken
Christian Bahrmann und Liz Mohn, Präsidentin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe: Als Märchen- und Geschichtenerzähler leistet der Puppenspieler viel Aufklärungsarbeit für die Schlaganfallhilfe
Gütersloh (gpr). Das Kinderkulturfest »Donnerlüttken« entführt am Sonntag, 3. September, von 11 bis 18 Uhr rund um das Theater Gütersloh ins Märchenland. Märchenschlösser, freche Zwerge und klassische Geschichten faszinieren Kinder und auch Erwachsene. Schirmherr Christian Bahrmann sagt, warum das so ist.

? Sie sind Schauspieler, Puppenspieler, Sänger und Moderator und jetzt auch Schirmherr von Donnerlüttken. Was fasziniert Sie besonders an diesem Kinderkulturfest?

Christian Bahrmann: Generell finde ich es wichtig, Kinder so früh wie möglich an Kultur heranzuführen. Musik, Theater, Literatur – all das regt die Phantasie an. Wir alle wollen doch eine gute, eine schöne Welt. Dafür brauchen wir Offenheit, Phantasie und Kreativität. Das sind auch wichtige Eigenschaften für die persönliche Entwicklung. Wenn ich mir die jungen Menschen anschaue, die schon als Kinder regelmäßig in mein Theater kamen, die gehen heute alle einen erfolgreichen Weg.

Warum haben Märchen und Geschichten immer noch Anziehungskraft für Kinder und auch für Erwachsene?

Christian Bahrmann: Die Magie des klassischen Märchens ist doch allgegenwärtig. Man braucht nur etwas Phantasie, um sie in die moderne Zeit zu übersetzen. Unsere täglichen Geschichten spielen sich nicht mehr im Wald ab, und das Böse kommt auch selten als Wolf daher. Aber es steht immer noch vor der Tür. Und wenn heute eine Mutter ihr Kind durch Berlin schickt, gibt es nicht weniger Gefahren und sie sagt ihm, es solle nicht vom Weg abkommen. Die Muster sind gleich, das macht einen Teil der Faszination.

Worauf kommt es beim Märchenerzählen an?

Christian Bahrmann: Man muss authentisch sein, das ist das Wichtigste. Was Du erzählst, muss klar definiert sein, und Du solltest überzeugt sein von dem, was du tust. Das gilt im Prinzip für jede Erzählform. Beim Märchen kommt hinzu, dass Kinder ein besonders anspruchsvolles Publikum sind. Die sind direkt, hinterfragen vieles und lassen sich nicht so leicht anschwindeln.

Sie sind Vater von drei Kindern. Welche Rolle spielen Märchen in Ihrer Familie?

Christian Bahrmann: Märchen sind in unserer Familie immer präsent, sie verbinden uns. Natürlich haben meine Kinder schon alles, was ich spiele, mehrfach gesehen. Sie sind immer meine ersten Kritiker, wenn ich etwas Neues anfange. Ich suche auch ständig nach neuen Märchen, die wir auf unseren Autofahrten hören können. Neulich habe ich ein Märchen aus Surinam gefunden. Es erzählt die Geschichte vom Hasen und Igel, nur sind es dort eine Schnecke und ein Leopard. Wir sind halt eine Welt und lieben die gleichen Geschichten, das ist doch eine tolle Botschaft. Märchen verbinden und integrieren.

Neben Ihrem Beruf engagieren Sie sich für die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und besonders für schlaganfallbetroffene Kindern. Warum ist Ihnen das wichtig?

Christian Bahrmann: Als mich vor rund sechs Jahren die Schlaganfall-Hilfe ansprach, hatte ich keine Ahnung, dass Kinder einen Schlaganfall erleiden können. So wie mir ergeht es vielen, deshalb werden so viele Schlaganfälle bei Kindern viel zu spät diagnostiziert. Da kann ich in meiner Rolle als Geschichtenerzähler viel Aufklärungsarbeit leisten, weil mir die Kinder und Eltern zuhören. Ich mache das immer noch sehr gerne. Und in den sechs Jahren sind auch viele persönliche Bindungen entstanden.

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