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Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen


Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen werden immer häufiger – frühe Hilfen und Kooperation zwischen Eltern, Lehrern, Sozialarbeitern, Ärzten, Therapeuten, Psychologen und Jugendhilfe sind erforderlich …

Artikel vom 18. 5. 2017
Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen
Ärztlicher Direktor des LWL-Klinikums Gütersloh Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Klaus-Thomas Kronmüller und Vorsitzende der Kreisschulpflegschaft Edith Mathmann
Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen werden immer häufiger – frühe Hilfen und Kooperation zwischen Eltern, Lehrern, Sozialarbeitern, Ärzten, Therapeuten, Psychologen und Jugendhilfe sind erforderlich.

Diese Veranstaltung zum Thema »Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen, Ursachen, Verlauf und Behandlung« hat mir ganz viel gebracht, sagt ein Vater, dessen Sohn mehrere Jahre auf die richtige Behandlung warten musste. »Den betroffenen Schülern und Eltern ist es oft unangenehm darüber zu sprechen«, weiß der Vorstand der Kreisschulpflegschaft und hat deshalb zu dieser Veranstaltung den Ärztlichen Direktor des LWL-Klinikums Gütersloh Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Klaus-Thomas Kronmüller eingeladen.

Dazu kamen viele interessierte Eltern mit denen der Referent immer wieder den Dialog suchte und auch gern Zwischenfragen zuließ und beantwortete.

»Hingegen der weit verbreiteten Meinung, dass psychische Auffälligkeiten bei Kindern sich verwachsen, bieten frühe Interventionen günstigere Prognosen«, erläutert Prof. Dr. Kronmüller dem breiten und vielfältigen Publikum. Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen werden jedoch oft übersehen oder zu spät erkannt und in der Gesellschaft werden psychische Störungen bei Heranwachsenden zu wenig thematisiert. Von den 70.000 Kinder im Kreis Gütersloh sind inzwischen 12.000 Kinder psychisch auffällig. 2-3 Prozent der Kinder und 5-6 Prozent der Jugendlichen leiden heute unter Depressionen. Ein Grund dafür ist, dass junge Menschen heute mehr Freiheiten haben. Sie wollen sich vielfältig zeigen und müssen so wesentlich mehr entscheiden. Sie stehen zunehmend unter Druck.

Frühe Unterstützung für psychisch auffällige junge Menschen und mehr Kooperation mit Helferystemen und Schule fordert die Vorsitzende der Kreisschulpflegschaft Edith Mathmann, die ihren Appell an die Landespolitik mit Blick auf eine gemeinsame Zukunft richtet. »Kinder benötigen pädagogische Leidenschaft, aber auch Begleitung, Konzepte und Schlüsselkompetenzen«, bestärkt Prof. Dr. Kronmüller.

Ausblick: »Die Veranstaltung war ein großer Erfolg«, resümiert der Vorstand der Kreisschulpflegschaft. Zahlreiche Rückmeldungen gaben zudem den Anstoß zur Gründung einer Selbsthilfegruppe für betroffene Familien. Veronika Klas, stellvertretende Vorsitzende der Kreisschulpflegschaft und Mutter eines autistischen Sohnes berichtete über eigene Erfahrungen und favorisiert ein Angebot zu initiieren. »Ich möchte allen Eltern, die ein psychisch belastetes oder behindertes Kind haben, Mut machen sich zu öffnen. Menschen mit Handicap geraten schnell auf einen engen Weg, aber mit der richtigen Hilfe und Unterstützung niemals in eine Sackgasse«, bekräftigt Klas. Interessierte können sich an die Kreisschulpflegschaft per Mail an info@ksgt.de wenden. Ein Termin zur Gründung einer Selbsthilfegruppe wird auch über www.ksgt.de bekannt gegeben.

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