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Messerangriff auf Kreismitarbeiter


Landrat dankt für beherzten Einsatz …

Artikel vom 14. 3. 2017
Messerangriff auf Kreismitarbeiter
Standen beim Pressegespräch Rede und Antwort (von links): Thomas Kuhlbusch (Dezernent Gesundheit, Ordnung und Recht), Landrat Sven-Georg Adenauer, Einsatzleiter Christian Peters und Polizeipressesprecherin Katharina Felsch.
Die gute Nachricht: Der schwer verletzte Mitarbeiter des Kreises Gütersloh, der am Montag von einem 27-Jährigen mit dem Messer angegriffen worden war, ist auf dem Weg der Besserung. Er war am Montag untersucht worden, Landrat Sven-Georg Adenauer besuchte ihn am Dienstag am Krankenbett. Einen Tag nach dem Messerangriff auf zwei Mitarbeiter der Abteilung Gesundheit hatte Landrat Adenauer zuvor die Medienvertreter zum Pressegespräch ins Kreishaus eingeladen. Zusammen mit der Vertretern der Polizei Gütersloh und dem Dezernenten Gesundheit, Ordnung und Recht, Thomas Kuhlbusch, beantwortete er Fragen rund um den gestrigen Tag. Die Ermittlungen liegen bei der Polizei Bielefeld, die eine Mordkommission gegründet hat.

Landrat Adenauer hatte sich bereits am Morgen in einer Mail an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung gewandt und seine Erleichterung darüber geäußert, dass es dem Mitarbeiter den Umständen entsprechend wieder besser ginge. »Der leicht verletzte Kollege hat sogar, nachdem er ärztlich versorgt worden ist, noch am gleichen Tag seine Arbeit wieder aufgenommen«, berichtete Adenauer den Journalisten im Pressegespräch.

Zusammen mit Dezernent Kuhlbusch und Einsatzleiter Christian Peters von der Polizei Gütersloh schilderte Adenauer die Ereignisse vom Vortag. Demnach war der 27-Jährige, den die Polizei gestern festgenommen hat, nach einem Sechs-Augen Gespräch in der Abteilung Gesundheit wieder zurückgekehrt. Zuvor habe es überhaupt keine Hinweise auf eine Eskalation gegeben, berichtete Kuhlbusch. Als es zum Angriff mit dem Messer kam, war der Kollege, der zuvor auch beim Gespräch dabei war, sofort zur Stelle und hielt den Angreifer auf Distanz. Dabei verletzte er sich leicht. Durch das beherzte Eingreifen dieses Kollegen und eines herbeigeeilten Bürgers konnte Schlimmeres verhindert werden: Der schwer Verletzte wurde in Sicherheit gebracht und der Angreifer in dem Büro fixiert. Der Zeuge, der durch die Hilferufe alarmiert worden war, hatte die Tür zugehalten und so verhindert, dass der Angreifer aus dem Büro kommen konnte. »Das hat der Polizei die Arbeit deutlich vereinfacht«, lobte der Landrat. Einsatzleiter Christian Peters war einen Tag nach dem Großeinsatz der Polizei zufrieden. Der Angreifer hatte nach rund dreieinhalb Stunden aufgegeben und sich festnehmen lassen. Auf die Frage, warum das herbeigerufenen Sondereinsatzkommando nicht zugegriffen habe, antwortete er: »Wir haben auf Zeit gespielt. Das Ergebnis gibt uns recht.« Bei jeder anderen Vorgehensweise hätte man die Verletzung von Beamten und Angreifer riskiert.

»Die Kreisverwaltung ist ein offenes Haus«, betonte Adenauer beim Pressegespräch. Und das solle auch so bleiben. Das bedeute jedoch nicht, dass man so weitermache wie bisher. Zusammenmit der Polizei wolle er sich intensiv Gedanken darüber machen, wie man die Sicherheit verbessern könne. Es gebe einige Bereiche, die gefährdeter seien als andere. Er wolle sich aber alles ganz genau anschauen. Kuhlbusch verwies auf die bereits getroffenen Vorkehrungen: Es gebe Schulungen im Deeskalationstraining, im Umgang mit Beschwerdeführern, dem Auftreten im Außendienst und vieles mehr. Er betonte zugleich, dass genau geprüft werden wird, wo Verbesserungen möglich sind.

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