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Netzwerk für Wunden


Normalerweise schließen sich Hautverletzungen von alleine. Doch in einigen Fällen ist die Wundheilung gestört, die wunde Stelle wird chronisch. Um Patienten eine bessere Versorgung zu bieten, hat sich das »Netzwerk Chronische Wunde« formiert. In diesem …

Artikel vom 19. 3. 2015
Netzwerk für Wunden
Bilden ein Netzwerk für chronische Wunden: (von links) Maud Beste (Geschäftsführerin Klinikum Gütersloh), Stefan Döding (Bertelsmann BKK), Wundexperte Ludger Wördehoff (Klinikum Gütersloh, Dr. Michael Prange (Vorsitzender Ärztenetz Medigüt) und Pflegedirektor Jens Alberti (Klinikum Gütersloh)
Normalerweise schließen sich Hautverletzungen von alleine. Doch in einigen Fällen ist die Wundheilung gestört, die wunde Stelle wird chronisch. Um Patienten eine bessere Versorgung zu bieten, hat sich das »Netzwerk Chronische Wunde« formiert. In diesem gemeinsamen Projekt wollen die Bertelsmann BKK, das Klinikum Gütersloh und das Ärztenetzwerk MediGüt, neue Standards setzen. Zu diesem Zweck ist ein Kooperationsvertrag geschlossen worden.

Patienten mit schmerzhaften und belastenden Wunden leiden oft monate- oder jahrelang daran. Das offene Bein oder das Druckgeschwür sind »versteckte« Leiden. Dabei ist die Wunde oft schon Resultat einer komplizierten Gesundheitslage. Dank medizinischer Forschung stehen den Betroffenen heute erfolgversprechende Behandlungsmethoden zur Verfügung. »Die anspruchsvolle Behandlung von Patienten mit Wundheilungsstörungen wird jedoch leider nicht immer konsequent genug durchgeführt«, sagt Ludger Wördehoff, Wundexperte am Klinikum Gütersloh. An dieser Stelle schaltet sich das Netzwerk Chronische Wunde ein. Ziel sei es für jeden Patienten die individuell passende Behandlung zu erreichen, berichtet Dr. Michael Prange, erster Vorsitzender des Ärztenetzes »MediGüt«.

Patienten mit chronischen Wunden werden innerhalb des Netzwerkes von Pflegediensten oder dem niedergelassenen Arzt an das Wundmanagement des Klinikum Gütersloh überwiesen. Wundexperte Ludger wördehoff leistet hier eine fachgerechte Versorgung und leitet den Patienten danach mit einer Behandlungsempfehlung im ambulanten Bereich an einen so genannten »Casemanagerin«. Diese spezialisierte Fachkraft organisiert Termine, veranlasst notwendige Besorgungen von Hilfsmitteln und schult vor allem die Patienten und deren Angehörige im richtigen Umgang mit ihrer Erkrankung. »Dieses stationär und ambulant übergreifend tätige Netzwerk fördert einen effektiven und individuellen Behandlungsverlauf und bietet eine erfolgversprechende Perspektive«, sagt Stefan Döding von der Bertelsmann BKK. Bei Bedarf kann das Casemanagement bis zu einem halben Jahr nach Wundheilung fortgesetzt werden.

Derzeit kommt diese neue Versorgungsform nur den Versicherten der Bertelsmann BKK zugute. Ziel soll es jedoch sein das Behandlungskonzept zukünftig allen Betroffenen anbieten zu können. Weitere Informationen gibt es über die Pflegedirektion am Klinikum Gütersloh unter Telefon (05241) 83-25102 oder per E-Mail an pflegedirektion@klinikum-guetersloh.de

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