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Energiebericht vorgelegt


Der Ausstieg aus der Atomkraft, die Energiewende und der Klimawandel – Themen, die auch im Kreis Gütersloh eine große Rolle spielen. So legte der Kreistag bereits 2008 ein wichtiges Ziel in Sachen Klimaschutz fest: Der Kohlendioxyd-Ausstoß in kreiseigenen …

Artikel vom 10. 2. 2005
Energiebericht vorgelegt
Stellten den Energiebericht des Kreises Gütersloh vor: Burkhard Stiens, Leiter Service Gebäudewirtschaft, und die beiden Autorinnen des Energieberichts, Heidi Holtmann und Anne Schulze Bornefeld.
Der Ausstieg aus der Atomkraft, die Energiewende und der Klimawandel – Themen, die auch im Kreis Gütersloh eine große Rolle spielen. So legte der Kreistag bereits 2008 ein wichtiges Ziel in Sachen Klimaschutz fest: Der Kohlendioxyd-Ausstoß in kreiseigenen Schul- und Verwaltungsgebäuden soll bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 1998 um 40 Prozent gesenkt werden. Wo der Kreis Gütersloh aktuell steht, zeigt der Energiebericht, den der Service Gebäudewirtschaft jetzt vorlegte.

Um dieses Ziel zu erreichen wurde unter anderem als ein Handlungsschwerpunkt die Bereitstellung von Dachflächen für Photovoltaik-Anlagen von Investoren festgelegt. In einem zweiten Schritt ging der Kreis Gütersloh selbst unter die Stromproduzenten: Erstmals wurden im Dezember 2011 auf den Dachflächen des Kreishauses in Gütersloh und 2012 auf dem neu erbauten Gebäude des Jobcenters in Halle (Westf.) eigene Photovoltaikanlagen mit 150 und 25 Kilowatt-Peak (kWp) errichtet. Die 1098 Photovoltaikelemente auf dem Kreishaus erzeugten so im ersten Betriebsjahr bereits 127.000 Kilowattstunden Strom, 94 Prozent verbrauchte das Kreishaus in Gütersloh selbst. Ist der Anbau am Kreishaus, der derzeit im Rohbau steht, fertig, wird auch auf seinem Dach Strom produziert: Rund 20 Kilowatt-Peak kommen hinzu. Der Kreis Gütersloh setzt zudem auf energieeffiziente Technik, zum Beispiel den Betrieb von Blockheizkraftwerken im Kreishaus in Gütersloh und in der Michaelis-Schule in Gütersloh und auf den Ausbau erneuerbarer Energien: Der Kreisbauhof in Rheda-Wiedenbrück heizt mit einer Holzhackschnitzelanlage.

Deutlich reduziert werden konnte der Gasverbrauch der Schul- und Verwaltungsgebäude, der seit 1998 fast um die Hälfte gesunken ist, was hauptsächlich durch Wärmedämmung und eine Optimierung der Heizungssteuerung erzielt wurde. Der Stromverbrauch hingegen habe sich nur geringfügig reduziert, berichtet Anne Schulze Bornefeld, die Energiebeauftragte des Kreises Gütersloh.

Zusammen mit Heidi Holtmann dokumentierte Schulze Bornefeld im Energiebericht Verbräuche, Kosten und Emissionen der kreiseigenen Verwaltungsgebäude und Schulen von 2008 bis 2011. »Bis 2011 haben wir eine Reduzierung des Kolhendioxyd-Ausstoßes um 29 Prozentpunkte erreicht«, berichtet Holtmann – die Photovoltaikanlagen sind dabei noch nicht berücksichtigt. Insgesamt sind 6,9 Millionen Euro für energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen ausgegeben worden. Davon stammen 4,6 Millionen aus dem Konjunkturpaket II, die übrigen 2,3 Millionen wurden aus dem Kreishaushalt finanziert.

Schulze Bornefeld sieht das Ziel, 40 Prozent Kohldioxyd bis zum Jahr 2020 einzusparen, als erreichbar an. »Wir hoffen bis zum Jahr 2017 – unter Berücksichtigung weiterer bereits in die Wege geleiteter Verbesserungspotentiale – bereits bei 37 Prozent CO2-Einsparung angelangt zu sein.« Holtmann und Schulze Bornefeld verweisen in diesem Zusammenhang auf die Aussage des Landrats Sven-Georg Adenauer im Vorwort des Energieberichtes: »Klimaschutz ist kein Sprint, sondern ein Marathonlauf«.

Zur Bewertung und regelmäßigen Überprüfung der Klimaschutzmaßnahmen nahm der Kreis Gütersloh am Projekt »European Energy Award« (eea) teil. Durch dieses Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren können unter anderem über Kennzahlen interkommunale Vergleiche ermöglicht werden. Der Kreis Gütersloh wurde zusammen mit Warendorf als erster Kreis in NRW für seinen nachhaltigen Umgang mit Energie ausgezeichnet. Auch zukünftig wird das eea-Projekt fortgesetzt und noch höhere Ziele ins Auge gefasst: »Jetzt wird die Goldauditierung angestrebt«, stellt die Energiebeauftragte Schulze Bornefeld heraus. Bei Interesse kann der Energiebericht vormittags unter Telefon (05241) 85-1192 kostenlos angefordert werden.

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