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Lokalsatire: Gütsel-Tower


Der Dreiecksplatz ist eine brachliegende Grünfläche im Herzen von Gütersloh. Da es der Stadt ohnehin an Urbanität mangelt, haben jetzt Christian Schröter und Benjamin Rogowski ein Konzept für ein 24-geschossiges Hochhaus vorgelegt: »Der ›Gütsel-Tower‹ …

Artikel vom 10. 2. 2005
Lokalsatire: Gütsel-Tower
Der Dreiecksplatz ist eine brachliegende Grünfläche im Herzen von Gütersloh. Da es der Stadt ohnehin an Urbanität mangelt, haben jetzt Christian Schröter und Benjamin Rogowski ein Konzept für ein 24-geschossiges Hochhaus vorgelegt: »Der ›Gütsel-Tower‹ soll an der Königstraße eine Torsituation schaffen. Außerdem würde das Quartier durch das Hochhaus deutlich aufgewertet. Die Gestaltung ist bewusst dezent gehalten und fügt sich städtebaulich hervorragend in das Umfeld ein«, sagt Rogowski, »dass der Entwurf des vollflächig unterkellerten Gebäudes natürlich kein reiner PR-Gag ist, um wochenlang die Schlagzeilen der Tagespresse zu bestimmen, versteht sich von selbst. Wir haben uns Gedanken gemacht und wollen etwas für Gütersloh tun. Wenn daraus nichts wird, dann eben nicht«.

Für das Projekt ist eine Mischnutzung vorgesehen. Die Etagen können wahlweise als Büroflächen mit bis zu 500 Quadratmetern je Stockwerk oder als Wohnungen genutzt werden: »Wir wissen, dass es in Gütersloh zahlreiche Vermögende gibt – ein Markt für ein solches Projekt ist also vorhanden. Geplant ist ein gehobener Wohnstandard auf Luxusniveau, so sollen die Flächen bauseits voll klimatisiert sein. Zur Südseite hin wird es Balkone geben und auf den Zwischendächern werden sich gemeinschaftlich genutzte Dachterrassen und Hubschrauber-Landeplätze befinden. Außerdem ist nach amerikanischem Vorbild ein Concierge-Service angedacht, der die Bewohner rund um die Uhr betreut«, sagt Christian Schröter, »im Erdgeschoss können wir uns ein Veranstaltungszentrum mit 3.000 Plätzen vorstellen – an Stelle der Stadthalle wäre dann ein Baggersee mit Badeaufsicht und Biergarten denkbar. Ein Brandschutzgutachten liegt bereits vor und es laufen Gespräche mit einem bekannten Münchener Juwelier«.

Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über die Friedrichstraße zwischen der Musikiste und der Goldschmiede am Dreiecksplatz: »Auch hier wird deutlich, dass die Anlieger von dem Projekt profitieren werden – mehr Verkehr sorgt für mehr Umsatz«, so die Investoren, die das Projekt privat finanzieren wollen: »Neben der Torsituation ist vor allem die stadtübergreifende Sichtachse vom Rathausdach über den ›Gütsel-Tower‹ bis zum Theater Gütersloh bestechend. Natürlich wollen wir niemanden unter Druck setzen, eine Bauanfrage wird erst stattfinden, wenn die Stadtverwaltung und der Rat ihre Zustimmung signalisiert haben«.

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