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Bogenschießen


Eine Tradition aus dem Mittelalter lassen die Feldbogenschützen des Schützenvereins Pavenstädt am Sonntag, 4. März wieder aufleben. Bereits zum 17. Mal findet ein in der Region einmaliges Turnier mit Pfeil und Bogen statt. Besucher sind zu diesem …

Artikel vom 10. 2. 2005
Bogenschießen
Eine Tradition aus dem Mittelalter lassen die Feldbogenschützen des Schützenvereins Pavenstädt am Sonntag, 4. März wieder aufleben. Bereits zum 17. Mal findet ein in der Region einmaliges Turnier mit Pfeil und Bogen statt. Besucher sind zu diesem Clout-Schießen herzlich auf das Bogenschießgelände in Gütersloh an der Straße Am Stellbrink (Richtung Kompostwerk) eingeladen. Zu dem Wettbewerb, bei dem streng nach englischer Tradition die Treffsicherheit auf lange Distanz demonstriert wird, werden mehr 50 Teilnehmer aus Deutschland und europäischen Nachbarländern erwartet. Begrüßung der Teilnehmer ist um 10 Uhr, Schießbeginn um 10.30 Uhr.

Für interessierte Gäste, die den Bogenschützen nicht nur zuschauen, sondern die selbst einmal Pfeil und Bogen in die Hand nehmen wollen, wird ein »Schnupperschießen« angeboten. Ein Lagerfeuer sorgt für wohlige Wärme. Zudem wird ein geräumiges Zelt für widrige Wetterverhältnisse aufgestellt. Essen und Trinken gibt es zu zivilen Preisen. Der Eintritt für Zuschauer ist frei.

Das »Clout-Schießen« wird seit dem Mittelalter in England praktiziert. Nach dem Hundertjährigen Krieg, in dem die Bogenschützen durch ihren massiven Einsatz und ihre Treffsicherheit eine wichtige militärische Rolle spielten, befürchtete König Edward IV. (1442 bis 1483) den Niedergang dieser Schießkunst. Er erließ eine Verordnung, die jedem männlichen Untertan vom sechsten Lebensjahr an vorschrieb, sich sonntags nach dem Kirchgang im Bogenschießen zu üben. Bei diesen Übungen wurde auf ein 180 Yards (165 Meter) entferntes Fähnchen auch Lappen (Clout) genannt, geschossen. König Heinrich VIII. (1491 bis 1547) bekräftigte den Erlass seines Vorgängers und untersagte in diesem Zusammenhang das Fußballspielen als »nutzlose« Tätigkeit.

In Pavenstädt müssen die Bogenschützen am 4. März ihre Pfeile auf ballistischer Bahn (es wird nicht gerade, sondern im hohen Bogen geschossen) zum Clout lenken. Bei dem Ziel handelt es sich um ein an einem Stab aufgehängtes orangefarbenes Fähnchen, das rund 165 Meter weit von der Schießlinie entfernt ist. Weibliche sowie jugendliche Schützen haben immerhin noch 110 Meter zu überwinden. Kinder schießen etwa 60 Meter weit. Aufgabe ist es, das Clout zu treffen oder möglichst nah an diesen Lappen zu gelangen. Nach 72 Schüssen in mehreren Durchgängen, den sogenannten Passen, stehen die Siegerinnen und Sieger bei den Damen, Herren, Jugendlichen und Kindern fest.

Weitere Informationen im Internet unter www.sv-pavenstaedt.de und www.feldbogen-gt.de

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